Dass wir weniger arbeiten müssen, war eigentlich mal das große Versprechen. Jetzt kommt aber auch Klingbeil (SPD) mit dem "Wir müssen mehr arbeiten"-Spruch um die Ecke. Da die Produktivität je Erwerbstätigenstunde seit 1991 gestiegen ist (Quelle: sozialpolitik-aktuell.de, gab hier und da kleine Dämpfer, aber insgesamt ist es ein andauernder Anstieg), wäre weniger arbeiten zu müssen eigentlich die logische Folge. Wer profitiert von der gestiegenen Produktivität? Wer schreit hier trotzdem (1/2)
nach mehr? Nicht die einfachen Menschen. Das Problem ist nicht zu wenig Arbeit, sondern der nicht enden wollende Hunger der Überreichen. Besteuert große Vermögen anstatt mehr Arbeit zu fordern oder am Sozialstaat zu sägen.
Wohlstand für alle, weniger Arbeit. Das waren die Versprechen. Zeit, Überreiche solange zu besteuern bis kein Überreichtum mehr existiert und mit diesem Geld das Versprochene einzulösen. (2/2)

@AnGie Richtig. Im kapitalistischen System mit dem Mantra des Ewigen Wachstums muss zwangsläufig mehr ausgebeutet werden, um "gut" zu laufen. Egal ob Mensch oder Natur.

Es braucht ein BGE, das ein Leben in Würde garantiert, wie es Obergrenzen für Verdienst und Vermögen braucht, die Reichtum verhindern. Alles andere führt irgendwann zum Kollaps.