Ein bisschen ausführlicher habe ich mich dazu auf LinkedIn geäußert, weil ich's dort für nötiger halte:

Wütend? Nein. Ich bin nicht wütend. Ich bin komplett außer mir. Denn Pelicot, Epstein und Ulmen sind nur die Spitze des Eisbergs von Frauenverachtung und sexualisierter Gewalt. Und dieser Eisberg wird getragen durch ein Fundament aus Männern, die immer noch schweigen und nicht handeln. - Männer, die nicht widersprechen, wenn der Chef sich sexistisch äußert und offen Frauen diskriminiert. - Männer, die zusehen, wenn Frauen auf offener Straße von ihresgleichen belästigt werden. - Männer, die weggucken, wenn Frauen im Bus in den Ausschnitt oder unter den Rock gefilmt werden. - Männer, die Betroffenen nicht glauben, Täter in den Schutz nehmen und ihre Übergriffe verharmlosen. Ihr seid nicht nur Teil des Problems. IHR SEID DAS PROBLEM. Denn ihr könntet auch die Lösung sein. (Die Beispiele habe ich übrigens alle selbst erlebt. Die Liste ließe sich sehr lange fortsetzen.)
@lovinurbanism Boah!
Linkedin hat's echt dringend nötig.
Die Diskussion und das offenbarte Desinteresse nicht an dem Fall alleine sondern dem kompletten systemischen Versagen lässt tief blicken.
Dazu fällt mir das Lied von Danger Dan ein: Sand in die Augen
