Ich kann verstehen, dass man als Reaktion auf den Vorwurf der Politik, man sei faul, damit reagiert, sich als superschuftenden Malocher darzustellen. Nur: Damit steigt man in das Narrativ ein, legitimiert die Propaganda. Faulheit ist nicht schlimm. Lohnarbeit ist schlimm. Ausbeutung ist schlimm.
@blogwart Faulheit ist eine Beschimpfung, aber existiert möglicherweise gar nicht
https://www.youtube.com/watch?v=DOqZc7f9NHc
Persönlichkeit: Warum es keine faulen Menschen gibt! | Quarks Dimension Ralph

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@blogwart Der Vorwurf wird von Millionären erhoben, die eh nicht mehr arbeiten
@blogwart Wie der weise Philosoph Garfield schon sagte: "Ich bin fett und faul und stolz darauf!"
@Schafstelze @blogwart Oder der andere wichtige Denker Paul Lafargue in seinem "Recht auf Faulheit".
@sarah_ist_muede @Schafstelze @blogwart "Die Faulheit allein ist göttlich — sie wurde von den Dichtern besungen. Sie ist die Schöpferin glücklicher Träume und lustvoller Gedanken. In der heutigen Zeit [...] verzehrt uns die Gier nach Geld; dies nimmt uns immer mehr die Freude an der Faulheit."
- Anatole France
@sarah_ist_muede @Schafstelze @blogwart Oder die Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands (APPD): Arbeit ist Scheiße!
@LordCaramac @sarah_ist_muede @blogwart Die SPCDU hat ja schon deren Slogan "Euch die Arbeit, uns das Geld" übernommen

@blogwart
Subjektive Bewertung, nicht objektive Tatsache - Faulheit.

Faulheit, vom ganzen aufs einzelne bezogen, ist kein Zeichen von Klugheit. Genauso wie umgekehrt.
So fängt es schon mal an, Koalitionsmann!

Wer hat eigentlich die Mittel in der Hand um effektiv und effizient zu agieren und strukturieren. Im Moment, retrospektiv (Jahrzehnte) und progressiv vorausschauend, CDU/CSU/SPD?

@blogwart ich finde Faulheit ist schon framing, wenn es eigentlich leisure (ich glaube die deutsche Übersetzung ist Müßiggang) ist und etwas, was das menschliche Hirn obligat braucht.
@blogwart
Ach … Faulheit ist auch nicht gut. Sich nur von anderen durchfüttern lassen, weil kein Bock.
Aber das sind extrem wenige. Und halt die ganz oben, die sich von der Arbeit anderer 'n lauen Lenz machen.
Ich finde schon, jeder sollte – soweit er kann – für seinen Lebensunterhalt arbeiten.
Die meisten, die wenig oder nicht arbeiten, können entweder nicht (Gesundheit, Familie, etc.), oder man läßt sie nicht (Stellenabbau usw.)
Das als Faulheit zu diffamieren, ist die eigentliche Frechheit.

@blogwart Die Arbeit bekommt immer mehr alles gute Gewissen auf ihre Seite: der Hang zur Freude nennt sich bereits „Bedürfnis der Erholung“ und fängt an, sich vor sich selber zu schämen. „Man ist es seiner Gesundheit schuldig“ — so redet man, wenn man auf einer Landpartie ertappt wird. Ja, es könnte bald so weit kommen, dass man einem Hange zur vita contemplativa (das heißt zum Spazierengehen mit Gedanken und Freunden) nicht ohne Selbstverachtung und schlechtes Gewissen nachgäbe.

- Nietzsche

@blogwart

Gut erkannt. Zumal deren Vorwürfe aus der Luft gegriffen sind und selbst in China dderen gehasster Life-Style sogar eine beliebte Kultur ist und sehr geschätzt wird, eben wegen erhöhter Produktivität, was auch schon etliche Unternehmen hier erkannt haben.

Deren Politik macht KRANK.

Sie sorgt für das Gegenteil was sein sollte, basierend auf Aussagen wie dieser hier:

@blogwart

Zu solchen unterbelichteten Aussagen, wie jene vom Ausländermaut-Erfinder könnte man auch gleich hinzufügen:

"war ja nicht alles schlecht unter Adolf" oder "nicht jeder in der SS war auch gleich ein NAZI" ??? ... 🤮

Ich durfte solche Sprücheklopfer noch selbst erleben ..

@blogwart
@rwaschbaer

wofür die ganze plackerei? wofür die ganze autobauerei? würden alle autobauenden menschen bei der bahn arbeiten, hätten wir saubere luft und straßen, auf denen kinder spielen können.

würden alle grafikdesigner, social-media-kräfte, ki-marketing-manager, lehrkräftedenunzierer und fastfood-verkäufer als gärtner arbeiten, hätten wir dieselunabhängiges, gesundes, leckeres essen. von pflanzen, die sogar die neue hitze aushalten und gar nich gekauft werden müssen, weil sie geteilt werden können. aber tja.. europäische städte müssten dafür deutlich leerer sein. denn so viele menschen können von so wenig land gar nich leben. deswegen kaufen wir bisher essen von draußen, und dafür müssen wir stuff nach draußen verkaufen, verkaufen!

gott bewahre, menschen müssten wieder leben, wo das essen herkommt. dann müssten diese länder auch lebenswert gemacht werden. dann könnte mensch die gar nicht mehr zur ware zurichten.

aber wäre das so schlimm?
regierungen arbeiten seit über 100 jahren für den profit, nicht mehr die menschen.

nationalstaaten sind zu groß. sie funktionieren nicht, richten zu viel schaden an. menschen sind nicht reif für die bündelung von so viel macht.

zeit zur demontage.
@blogwart was an Lohnarbeit jetzt schlimm sein soll erschließt sich mir nicht so ganz.....
@blogwart
Es geht nicht einmal um Faulheit. Sondern um Lebensqualität. Es ist jedem sein Recht und seine eigene Sache, weniger zu arbeiten, wenn er oder sie es sich leisten kann und will. Nur weil der CEO 60 Stunden pro Woche arbeitet, müssen wir das nicht auch tun. War ja auch seine (oder ihre) Entscheidung, CEO zu werden... 🤷‍♂️
@blogwart ich mache nun seit 11 Jahren ohne Gegenleistung von irgendwem keine bezahlte Lohnarbeit mehr. Ich bin Hausmann und sorge hauptsächlich dafür, dass die #openstreemap immer besser wird.
Dadurch bekam eine Person, die es hoffentlich nötiger hat als ich, die Möglichkeit, eine Stelle zu finden.

@blogwart wenn arbeit gut für den menschen wäre, dann würden die reichen uns keine übrig lassen

(ich weiss nicht mehr genau, wo dieses sprichwort herkommt, aber es passt hier mal wieder sehr gut)