RE: https://social.bund.de/@hib_Nachrichten/116289601834058938

Hoffentlich halten sich auch die Sicherheitsprobleme daran, nur in Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten aufzutreten.

Ähnlich wie bei Datenschutzbeauftragten verstehe ich nicht, was der Nachteil in einem Betrieb sein soll, wenn sich eine Person - durchaus neben anderen Aufgaben - besonders verantwortlich für ein Thema fühlt, bei dem man gesetzliche Vorgaben weiter einhalten muss.

@ulrichkelber Zwei Gründe:

1. Irgendwo muss man eine Grenze ziehen, wenn man kleine Betriebe nicht übetproportional belasten will. Das heißt nicht, dass 50 die richtige Grenze ist.

2. Das Potential für Schäden ist bei einem kleinen Betrieb kleiner, einfach weil er kleiner ist und daher weniger Menschen betroffen sind. Für die Gesellschaft insgesamt ist es wichtiger, große Betriebe zu regulieren.

@nh Wie groß ist der Aufwand, wenn eine mitarbeitende Person (nicht freigestellt) eine besondere Aufgabe hat. Also z.B. eine Fachzeitschrift bezieht und bei Maßnahmen im Betrieb um Einschätzung gebeten wird?

@ulrichkelber Natürlich nicht besonders groß, aber es lenkt irgendjemanden ab, der muss context switching machen, usw.; und diese Kosten sind *prozentuell* größer, je kleiner das Unternehmen ist.

*Jede* Regulierung ist deshalb immer erstmal ein Vorteil für große Unternehmen. Um dem entgegenzuwirken ist es sinnvoll, Grenzen anhand der Größe des Unternehmens zu ziehen.

Man kann darüber reden, wo diese Grenzen genau liegen sollten, aber das Problem existiert halt einfach.