Klimaschutz steht bei der Koalition ganz hinten. Das Klimaschutzprogramm ist eine dreiste Täuschung. Frau Reiche stellt öffentlich die Klimaziele in Frage, plant ihr Teuer-Heizen-Gesetz und bremst Solar & Wind. Und der Umweltminister darf das schönreden. Das ist maximal unehrlich.
@GrueneBundestag Meine Güte, es ist halt einfach Lobbyismus, der wenigen reichen Fossilisten nützt, der überwiegenden Mehrheit aber schadet, lanciert durch rechte Lügenpresse die Nius & Co, die - haha - von denselben Reichen gekauft worden sind.
Damit blähen sich diese Superreichen zu einer Macht auf, indem sie genügend Menschen verwirren sie an ihre Meinung binden, die ihnen nützt.
Und beim Thema "Heizen" bin ich auch nicht ganz sicher, ob die Grünen frei von Lobbyismus sind, wenn es um Wärmepumpen geht:
Ja, die Wärmepumpe ist allem anderen erstmal technisch überlegen, keine Frage, das hinterfrage ich auch nicht.
Dennoch gibt es innerhalb der Grünen Leute, die am liebsten das Holzheizen verbieten würden, entsprechende Anträge gab es zB schon im EU-Parlament. Wer das verheizen von Holz verbieten möchte, enteignet auch an der Stelle.
Mein Rat an euch: Laßt bloß die Finger davon! Auch wenn ihr wieder an der Macht sein solltet!
@GrueneBundestag Konkret bei uns: Wir heizen zum kleinen Teil mit Nahwärme. Da steht ein 1MW-Kessel, der uns mit Warmwasser (60°C-70°C Vorlauftemperatur) versorgt. Erzeugt durch 1/3 Erdgas + 2/3 Pellets (also Fossil + Holz). Ich verheize pro Winter ca. 2m³ Holz. Konkret den letzten Winter mit Holz, das irgendwo in der Nähe angefallen ist. Landschaftsgärtner haben in einem Schulgarten Bäume fällen müssen und es danach eben nicht entsorgen müssen.
Einer aus meiner Gemeinde hat seine Weide im Garten beschnitten, deren Knüppel gehen gerade durch meinen Kamin.
Ich finde es nicht schlimm, wenn man das macht, es ist auch regenerativ und ich substituiere da eben auch Erdgasverbrennung.
Und auf dem Land haben eben viele Waldbesitz. Das ist für sie eben auch Brennholz.
Man muß es ja nicht zwingend als "grünes Heizen" verkaufen, aber es wächst halt nach und darf aus meiner Sicht nicht verboten werden.
Dann kann man auch das Grillen mitverbieten, finde ich. Das ist eine Angst, die in Verbindung
@GrueneBundestag mit diesem Heizthema Menschen mit umtreibt.
Aus der Sicht eines Städters, der sowieso keinen Kamin hat, ist das egal, aber man muß eben auch "das Land" sehen.
Das Elternhaus meiner Frau, ein Gebäude von 1880 rum mit hohen Decken, ein ehem. Amtsgebäude, wird mit Hackschnitzeln geheizt, also, mit Holz, das zB am Rande von Straßen von Hecken stammt. Nicht alles, schon klar, aber ein Teil davon.
Das würde man ja dann auch verbieten wollen.
@HoSnoopy
Das ist Unsinn, weil es in deinem Fall vielleicht aufgeht, aber nicht schnell genug nachwächst und deswegen auch nicht skaliert. Außerdem wäre Schweröl zu verbrennen "gesünder". Holz zu verbrennen ist Mist.
@GrueneBundestag
@jkruse_de @GrueneBundestag Naja, offensichtlich klappt es. Seit 23 Jahren.
Es ist natürlich klar, daß das nicht jeder nachmachen kann oder soll, geht schon nicht, weil bei weitem nicht jeder den Platz dazu hat. Du brauchst einen gewaltigen Lagerplatz dazu, mehr als bei Pellets.
Wer Schweröl verbrennt, verbrennt Fossil, mal abgesehen, daß das Zeug noch schlimmeres in sich trägt (viel Schwefel, etc...). Wer Hachschnitzel verbrennt, verbrennt mehr oder weniger "Müll". Bei Brennholz ist es nicht ganz so. Auch hier ist klar, daß das nicht jeder machen kann oder soll. Aber da denke ich, daß das der Markt regelt: Im Sommer 2022 stieg in Frankfurt (wer heizt denn da mit Holz?) der Raummeter Holz auf bis zu 400€ - teurer als Gas, rechnet man das in Energie (kWh) um. Das Geld machten da halt mal nicht die Gas- und Ölindustrie.
Zum 1.1.2024 muß außerdem ein Kaminofen die BImschV2 erfüllen. Damals flogen etliche Öfen raus.
@HoSnoopy
Holz ist fossil. Öl "wächst" auch nach, nur langsamer.
@GrueneBundestag
@jkruse_de @GrueneBundestag Millionenfach langsamer. ja.
So kann man natürlich auch argumentieren.
Dann muß man aber in letzter Konsequenz auch das Grillen verbieten. Viel Spaß mit dem Volksaufstand, den es dann geben wird ;).
Dann hätten die Rechtspopulisten Recht: die Grünen wären dann eine Verbotspartei. Ich sage das bewußt im Konjunktiv.
@HoSnoopy
Das wird bei Klimaneutralität automtisch so kommen, außer elektrisch. Verbote werden in demokratischen Prozessen ausgehandelt und Holz ist nicht klimaneutral. Dann geht das irgendwann nicht mehr.
@GrueneBundestag
@jkruse_de @GrueneBundestag Also wenn ich einen Hektar Wald habe, in dem pro Hektar ca. 20-25RM Holz nachwächst, habe ich 20-25RM Holz. Jedes Jahr. Wächst nach. Klimaneutral. Wenn jemand seine Weide beschneidet, wächst sie nach. Auch klimaneutral.
Ich verstehe die Argumentation nicht, solange das Holz nicht aus Litauen oder sonstwoher angekarrt wird.
Heizen mit Holz

Die Verbrennung von Holz, insbesondere von Scheitholz in kleinen Holzfeuerungsanlagen wie Kamin- oder Kachelöfen ohne automatische Regelung, läuft nie vollständig ab und es entstehen neben gesundheitsgefährdenden Luftschadstoffen auch klimaschädliches Kohlendioxid, Methan, Lachgas und Ruß.

Umweltbundesamt
@jkruse_de @GrueneBundestag Deren "Einzelfälle" gibt es viele auf dem Land, weil die Menschen da Wald (anteilig) besitzen und entsprechend mit Holz heizen - und das eben nicht wie vor 300 Jahren, sondern mit moderneren Öfen, die mehr Effizienz haben weniger Schadstoffe emittieren (BImschV2!) und die Häuser inzwischen besser gedämmt sind. Zum Vergleich: Vor 50 Jahren war es normal, daß man 30-50RM Holz pro Winter und Haus durch den Kamin gejagt hat - bei uns sind es 2RM.
Verbietet man das, käme das einer Enteignung gleich und die Grünen wären damit auch für mich unwählbar, weil Verbotspartei.
@jkruse_de @GrueneBundestag In meinem Fall lohnt sich das, wie bei vielen anderen, die Nahwärme haben, weil die Nahwärme eben gerade beim montalichen Grundbetrag unfaßbar teuer ist und sich nach der sog. "max. Heizleistung" richtet. Die ist abhängig vom lokalen Klima, in unserem Fall: Das Haus muß dauerhaft bei -14°C draußen drinnen 20°C aufrechterhalten und die dafür benötigte Heizleistung läge bei uns eben ohne Ofen bei 6kW, mit Ofen 3,2kW.
Da wir anfangs den Ofen nicht einberechnen durften (lag am Grundstückskaufvertrag mit Nahwärmeabnahmepflicht), bezahlten wir pro kWh Wärme 33¢t, rechnet man den Grundbetrag mit ein. Im Klartext: Mit Strom heizen wäre da billiger gewesen.
Was Schadstoffe angeht: Wo liegt der Unterschied meines Ofens zur Nahwärme (1/3 Erdgas, 2/3 Pellets), außer, daß die weniger effizient ist, weil das Warmwasser sich den 1/2km zu uns in der Erde abkühlt?
Ich bin da sicher kein Einzelfall, mit Nahwäre heizen viele, nur leisten sich nich alle einen Kamin.