Klingbeil schlägt vor das Ehegattensplitting für neu geschlossene Ehen abzuschaffen.

Finde ich gesellschaftspolitisch wichtig und richtig. Durch das Splitting wird eine ungleiche Aufteilung von Erwerbsarbeit gefördert, Frauen in finanzielle Abhängigkeit getrieben und Altersarmut bei Frauen befördert.

Als Ausgleich vielleicht Kindergeld erhöhen oder Betreuungsplätze mehr fördern,…

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/spd-chef-klingbeil-will-ehegattensplitting-abschaffen,VEt2AEd

SPD-Chef Klingbeil will Ehegattensplitting abschaffen

Er wolle "einen Fehlanreiz beseitigen, der vor allem Frauen in der Teilzeitfalle hält", sagt der SPD-Chef mit Blick auf das Ehegattensplitting. In seiner Rede zu Reformen betont Klingbeil: "Wir werden als Gesellschaft insgesamt mehr arbeiten müssen."

BR24
@Radlerin erst mal Frauen ohne Kinderwunsch zum Psychotherapeuten schicken /s
@Radlerin Sorry, das war wirklich zu kurz.
Mit den entsprechenden Begleitmaßnahmen, die du vorschlägst, wäre die Idee wirklich sinnvoll. Ich glaube aber nicht daran, dass es einen Ausgleich geben wird. Und dann sehe ich mehr Kinderarmut kommen bzw. weiter sinkende Geburtenraten.
Mein sarkastischer Vorschlag wird gerade in Russland tatsächlich umgesetzt.

@stahldame
Ja, und genau das sehe ich auch nicht.
Dennoch hielt ich die Abschaffung immer für ein Thema das in DE nicht verhandelbar sei.

ich denke die Gesellschaft/Politik sollte auch anerkennen dass Kinder nunmal Zeit kosten und man könnte irgendwie Zuschüsse zahlen wenn das Elter mit den meisten Stunden Erwerbsarbeit weniger als tarifliche Vollzeit arbeitet. Quasi belohnen wenn beide reduzieren.
(Ok, eine Lösung für Selbstständige habe ich da auch nicht)

@Radlerin Tabus bröckeln halt auch.
Theoretisch wäre ich für ein Kinder- bzw. Care-Splitting.
@stahldame eben, als gesellschaftspolitische Maßnahme, nicht als finanzpolitische (wir aktuell geplant)