@georgrestle.bsky.social Das soziale Profil der SPD bestand für mich, als Arbeiterkind, damals aus dem Aufstiegsversprechen. Auch ich bin es wert, gefördert zu werden, Abitur zu machen und zu studieren. Das war der Geist der SPD und Brandt "Mehr Demokratie wagen", als Visionär für die Jugend.
Heute ist soziales Profil sicherlich, sich zunächst um diejenigen zu kümmern, die sozialversicherungspflichtig arbeiten (müssen). Denn DAS sind diejenigen, welche die Arbeitslosen finanzieren, welche die Gelder für die Transferleistungen generieren und die gesetzlichen Sozialversicherungen am Laufen halten.
Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nicht ausbluten zu lassen, ihnen nicht die Luft abzuschnüren, indem sie unbezahlbaren Mieten und Energiekosten, einer Wahnsinnsbürokratie ausgeliefert sind, das wäre das soziale Profil der SPD.
Ohne die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gibt es keine Finanzierung der Arbeitslosen, der Erwerbsunfähigen etc.
Insofern sollte dort der Vorrang liegen. Die Arbeitslosen sind via ALG erstmal relativ gut versorgt und abgesichert.
Alle anderen erhalten eine Form von Existenzsicherung, die jedoch nicht dazu gemacht ist, eine Dauerlösung zu sein:
SGB II :"Erwerbsfähige Leistungsberechtigte und die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen müssen alle Möglichkeiten zur Beendigung oder Verringerung ihrer Hilfebedürftigkeit ausschöpfen....
...Im Rahmen der vorrangigen Selbsthilfe und Eigenverantwortung sollen erwerbsfähige leistungsberechtigte Personen eigene Potenziale nutzen und Leistungen anderer Träger in Anspruch nehmen".