Die politische Forderung nach einer Vermögenssteuer operiert mit dem Mythos eines „Millionärskontos“ – der Vorstellung, Reichtum liege als leicht besteuervoller Geldbetrag vor.
https://kieselsteinchen.de/das-kategoriale-scheitern-der-symbolpolitik-warum-die-vermoegenssteuer-die-superreichen-nicht-erreicht/
#Kieselsteinchen #KeineGeschichte
@ArnoldSchiller dein Blog ist schnarchelangsam oder sonst irgendwie hakelig - das macht so keinen Spaß.
@Reinald Ab 1.5. wird sich das hoffentlich verbessern. Das Ding ist etwas unterdimensioniert - aber momentan ist das gerade was extrem faul - irgendwas macht contabo gerade falsch. Ich komm auch mit ssh nicht auf die Kiste, obwohl sie rennt.
@ArnoldSchiller Du hast mit Deiner Analyse Recht - die Vorstellung davon, wie die 40.000 Millionen Vermögen eines Herrn Nagel so repräsentiert sind, ist sicherlich erst mal unvollständig. Und dennoch wäre es die spannende Frage, ob und wie man denn an Vermögen rankommt, die "formal" ja gar nicht mehr diesem Menschen zugerechnet werden, auf die er aber dennoch zugriff hat, die ihm/ihr zugerechnet werden, oder von denen er der Nutznießer ist.
@Reinald und kaum mache ich ein Ticket bei Contabo auf, rennt es plötzlich - grübel - zumindest hier. Nun ja ab 1.5. habe ich dann ein paar GB Ram mehr statt 6GB 48GB und statt 2 Kerne 12 Kerne, dann sollte der Blog nicht mehr so hackelig sein.
@ArnoldSchiller wo würdest Du denn den Übergang zwischen "Mittelstand" und "Kapitalelite" verorten?
@Reinald Schwierig aber wir könnten ja 100.000€ bis 250.000€ an Vermögen als Mittelstand definieren - die klassischen Mittelständler wären dann allerdings plötzlich Kapitalelite.
@ArnoldSchiller ich würde das deutlich höher ansetzen. Die Mechanismen, die Du beschreibst, vermute ich eher in Regionen > 25 Mio. Da entstehen Holdings, Dutch-Irish Sandwich und ähnliche Steuerkonstruktionen, da wird die Familienstiftung interessant. Da übersteigen dann Kapitaleinkünfte (ohne Unternehmenseigentum) auch die Kosten für ein Extravagant konsumierendes Leben.
@ArnoldSchiller unter 25Mio sind es dann eher 3-4 Immobilien, ein kleines Böötchen oder Sportflugzeug, vielleicht ein produzierender Betrieb von Irgendwas.
@ArnoldSchiller und ich glaube, wir sind uns einig, dass einer der grössten finanziellen Unterschiede der ZUGANG zu Liquidität ist. Selbst, wenn das Geld nicht auf irgendeinem Kontoauszug steht, ist der entscheidende Faktor, im Zweifel ohne Theater drauf zugreifen zu können. Für Entscheidungen über eine Immobilie, eine Firma, eine Investition, oder auch für Konsum. Mal eben den Charterjet nach Ibiza zu besteigen, weil irgendeine der Kreditkarten wird es halt decken.
@Reinald Nun man sollte nicht unterschätzen wie schnell die Luft dünn wird. So mancher Mittelständler hat gar nicht soviel Nettovermögen, weil die Vorfinanzierung des Lieferauftrags dann Schulden sind und bei einer Million Nettomillionären das nur noch 0,12% der Bevölkerung sind. UWH also reiche Multimillionäre sind es nur noch 100.000 die über 10 Millionen haben. 10.000 haben dann so ab 100 Millionen und wieviel Milliardäre wir gerade haben weiß ich gerade nicht, aber vermutlich keine 100
@ArnoldSchiller ich meine, ich habe die Zahl von 1100 für DE im Kopf für die Milliardäre
@Reinald Sorry, das ist bestimmt um Faktor 10 zu hoch, habe jetzt noch mal nachgeschaut Forbes/Oxfam kommen auf 171 bis 172 Milliardäre und das Manager Magazin meint 256 Milliardäre. Das kommt wohl stark auf die Rechenweise drauf an. Daraufhin auch das andere überprüft die ca. 100.000 bei 10 Mio+ stimmen noch aber 100 Mio+ sind dann nur noch 3.000–5.000, aber Größenordnung ok
@ArnoldSchiller ja, kann sein das es die Zahl von Superreiche mit >100 Mio war. Es ist natürlich "nur eine Handvoll". Um so schlimmer, wie viel Einfluss diese Menschen erzeugen, und wie viele sich freiwillig zum Büttel machen.