"Aber zwischen 1989 und 2011 glaubten viele von uns der Erzählung, dass Fortschritt unausweichlich ist, wenn nur genug Menschen mit guten Absichten auf die Straßen ziehen. Dazu hat auch ein gewisser Techno-Optimismus beigetragen, also die Vorstellung, das Internet und die sozialen Medien machten die Welt demokratischer. Ich verstehe, warum so viele Menschen so dachten, ich tat das zum Teil auch. Aber das Internet hat die Regeln der Politik nicht verändert."
https://taz.de/Journalist-ueber-Protestbewegungen/!5984589/
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