Im Februar haben wir euch von einem #Nuklearunfall in Thailand berichtet: Dort wurde auf einem Schrottplatz ein medizinisches Gerät zur Strahlentherapie geöffnet. Mehrere tausend Menschen wurden damals einer erhöhten Strahlendosis ausgesetzt.

Etwas Ähnliches passierte bereits 1983 und 1984 auf einem Schrottplatz in Mexiko. Was die Situation hier noch verheerender machte: Das radioaktive Material wurde versehentlich eingeschmolzen und der damit produzierte Stahl nach Nordamerika weiterverkauft.

@strahlenschutz Wir bei der @woxx hatten vor zwei Jahren einen längeren Artikel zu der Geschichte: https://www.woxx.lu/nuklearschrott-in-mexiko-erbschaften-einer-kobaltkanone/
Nuklearschrott in Mexiko: Erbschaften einer Kobaltkanone

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl mit ihren drastischen Folgen jährt sich dieser Tage zum 38. Mal. Zwei Jahre zuvor war es an der Grenze zwischen Mexiko und den USA ebenfalls zu einem radioaktiven Debakel gekommen. Das gab den Ausschlag für eine erfolgreiche binationale Bewegung gegen das geplante Atommüllendlager Sierra Blanca in Texas, direkt an der mexikanischen Grenze. Heute richtet sich das zivilgesellschaftliche Engagement vor allem gegen die Narcokultur. Ciudad Juárez, Mexiko, und El Paso, Texas, sind getrennt durch einen Fluss und eine der schärfsten militarisierten Grenzen der Welt. Doch in diesem Ballungsraum direkt an der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze wissen alle: Das Leben ... mehr lesen / lire plus →

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