Ich bin keine Männer sind Täter und Frauen Opfer Feministin wie manche anderen hier.
Zwar respektiere ich deren Grundsatz und die rigorose Verteidigung ihrer Werte.
Aber für mich ist das schlicht zu binär gedacht und zu hetero.
Es gibt schwule Männer, es gibt als männlich gelesene Personen, es gibt Beziehungen in denen Frauen sich schlagen, es gibt extrem viele Varianten von struktureller Gewalt, die über den altbackenen Feminismus der 68'er hinausgehen.

#nurso

@loopy
Schon.
Nach dem Pareto-Prinzip bin ich allerdings trotzem dafür, dass wir uns zuerst den großen Brocken widmen.
Wenn wir die gelöst haben, können wir uns gern auch noch um seltenere Varianten kümmern.

Ich persönlich glaube ja, dass eine Veränderung der Gesellschaft hin zu mehr Respekt und Gleichberechtigung aller Menschen, als Nebeneffekt auch diese Probleme weg räumt.

Nicht zuletzt, weil es hoffentlich auch dazu führt, dass die geschlechtliche Zuordnung irrelevant wird.

@Chaotica ähm das Pareto Prinzip kommt aus der Ökonomie 🤔
Wie dem auch sei, wie ich schon schrieb, respektiere und verstehe ich den Gedanken mit den „großen Brocken" , sehe nur nicht, dass sich der Rest automatisch miterledigt, denn dafür sind die Gewalt Dynamiken zu unterschiedlich.
Was nicht als Gewalt benannt wird, bleibt erfahrungsgemäß unsichtbar und genau das betrifft ja viele dieser ( du sagst) „selteneren“ Konstellationen bis heute, wobei es auch nicht wirklich Erhebungen darüber gibt, ob das wirklich seltener auftritt

@loopy
Ja, kann sein, dass nicht alles miterledigt wird.
Aber ich sehe als großen (größten) Treiber von Gewalt halt schon jede Art von Machtgefälle und gedachter Unterschiedlichkeit. Wenn wir das beseitigen würden und wirklich jeder Mensch gleiche Rechte hätte, wäre der Punkt halt weg.

Und seltener... ich habe auch keine Erhebung. Aber da die meisten Menschen nun mal hetero sind, ergibt sich ja schon daraus ein "häufiger".