Die USA verbieten ab sofort alle neuen Consumer-Router, die nicht komplett im Inland hergestellt wurden – von Design über Chips bis zur Software. Blöd nur: Solche Geräte gibt es praktisch nicht. Die FCC zieht also faktisch einen Importstopp hoch, ohne dass es brauchbare Alternativen gäbe. Bestehende Router dürfen vorerst bleiben, Updates nur noch bis März 2027. Begründet wird das mit »nationaler Sicherheit« und einer Einschätzung aus dem Sicherheitsapparat, dessen genaue Zusammensetzung die FCC lieber im Nebel lässt. 🤪

Warum ein Router allein durch eine US-Flagge sicherer wird, erklärt natürlich niemand. #Make #America #Route #Again!

#Router #FCC #USA #Trump #Protektionismus #Netzpolitik

/kuk

@kuketzblog Kann jemand für Nicht-Tekkis erklären, was es damit auf sich hat?
@klappspatack
Vom wirtschaftlichenAspekt abgesehen, so ein Router steht in praktisch jedem Haushalt, geht's auch um manipulierte Firmware.
Also verhindern, dass die Router von ausländuschen Mächten ferngesteuert werden oder Daten abfließen. Remember 2016 als das Mirai-Botnet 900000 Speedports abstürzen ließ. Das ist damals nur aufgefallen, weil sie Fehler gemacht haben
@kuketzblog
@klappspatack
Auch kann man dann als Regierung die Geräte leichter manipulieren. 2014 hat sich Cisco beschwert, dass die NSA ihre Geräte auf dem Postwege manipuliert hat. Das waren allerdings keine Geräte, die man Zuhause im Wohnzimmer stehen hat.
https://www.heise.de/news/NSA-Skandal-Cisco-beschwert-sich-ueber-manipulierte-Postsendungen-2190470.html
@kuketzblog
NSA-Skandal: Cisco beschwert sich ĂĽber manipulierte Postsendungen

Der US-Netzausrüster empört sich darüber, dass die NSA Cisco-Postsendungen abfängt und die enthaltenen Geräte manipuliert. Das untergrabe das Vertrauen in die Industrie, schreibt der Konzern, der mit Umsatzrückgängen zu kämpfen hat.

heise online