Wer bei Vonovia wohnt, zahlt jeden Monat 166 Euro Miete an die Aktionäre des Konzerns. Das ist pure Abzocke! Wohnungskonzerne wie Vonovia sind nicht für uns Mieter da, sondern für ihre Aktionäre. Schluss damit: Unser Zuhause gehört nicht an die Börse! #mietennotstand
@dielinke Wenn man sich die Wertentwicklung der Vonovia-Aktie anschaut, hat jeder Anleger seine Dividende selber bezahlt. So war zumindest der Stand vor etwa einem Jahr, als ich das schonmal nachgerechnet habe.
Ich bin ein großer Fan von genossenschaftlichem Wohnungsbau.
Manche Darstellung, wie es an der Börse zugeht ist zu kurz und versucht zu sehr auf die Emotionen zu zielen. Das ist gar nicht notwendig. Es gibt valide und nachgewiesene Missstände, die aber nicht immer in Schlagzeilen passen.
@dielinke Wenn sich Vonovia bei einer Bank einen Kredit besorgt hätte, würden umgerechnet natürlich auch entsprechende Anteile der Zinszahlungen von den Mietern getragen werden. Das ist bei den meisten Mietzahlungen an private Vermieter genau so.
Ich war mal Vermieter und bin in dieser Rolle nicht besonders glücklich gewesen. Kritik an manchen Vermieter:innen ist berechtigt. Es sollte aber nicht pauschalisiert werden.
@dielinke Ich finde es positiv, wenn sich die Menschen mit dem Aktienmarkt auseinandersetzen. Dabei sollten aber die Narrative auch stimmen. Viele Menschen in Deutschland wissen nicht sehr viel darüber, wie es zur Ausgabe von Aktien kommt und was die Kursschwankungen bedeuten. Hier wäre eine sachliche Aufklärung wichtig.
Städte sollten wieder mehr Wohnungen bauen und leerstehende Gebäude wieder zur Vermietung nutzbar machen. Dazu könnten auch Enteignungen dienen. Alles Einzelfallentscheidungen!