Das beträfe insbesondere kranke Menschen, deren Erkrankung nicht von Jobcenter oder Rentenversicherung anerkannt wurde. Das ist gar nicht so selten zum Beispiel bei ME/CFS. Arbeiten und sich darüber versichern, können die halt trotzdem nicht.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/gesundheitsreform-aus-fuer-kostenlose-mitversicherung-von-ehepartnern-wirbel-um-koalitionsidee-a-f67601e2-be01-4dcd-b9fe-da657257ff0c

Gesundheitspläne: Aus für kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern? Wirbel um Reformidee

Wer bisher kostenlos über den Partner krankenversichert war, soll künftig womöglich selbst zahlen. Die SPD dementiert eine Einigung, die Gewerkschaften kritisieren die Idee bereits als Angriff auf Familien.

DER SPIEGEL

@ennopark Spoiler: das betrifft jetzt (und seit 2007) bereits viele Menschen! Nun aber zusätzlich diejenigen (meist Frauen), die sich in einer Ehe befinden.

Edit: okay, das schreibst du selbst auch im Folgetröt. Es gibt aber noch viele weitere Gründe, warum "Bürgergeld" oder Sozialhilfe nicht gewährt werden und Menschen am Limit dann auch noch ~220 Euro monatlich Krankenkasse aufgedrückt wird, die sie natürlich nicht zahlen können.

@hannes99 Ja absolut. Und dann wundern sich Leute, dass es immer noch so viele ohne Krankenversicherung gibt. Statt die Lücken zu schließen werden sie weiter aufgerissen.
@ennopark ohne Krankenversicherung mit Wohnsitz in Deutschland? Oder meinst du jetzt in anderen Ländern? Denn hier wird man ja seit der letzten Gesetzesänderung vor nun etwa 20 Jahren mit einem Wohnsitz in Deutschland automatisch versicherungspflichtig, was Teil des Problems ist. Egal wie wenig man hat oder verdient, die Krankenkassen-Schulden summieren sich und so lange offene Rückstände bestehen, ist man auch nur "eingeschränkt" krankenversichert (nur Notfälle).