Eine Erklärung gibt es dafür nicht
Bereits vorab soll die Schulleitung mit rass. Äusserungen aufgefallen sein
@mlle @jkasek
Vielleicht das hier: https://perspektive-online.net/2026/03/12-jaehriger-schueler-in-leipzig-zur-polizei-geschickt-wir-lassen-uns-nicht-den-mund-verbieten/
Aber so wie oben steht das nichtmal da drin, und die Theorie mit der Liste ist Hörensagen 12-Jähriger. Heißt nicht, dass es nicht stimmt, aber weiter recherchiert wurde wohl nicht.

Ein 12-jähriger Schüler des Reclam-Gymnasiums in Leipzig wurde von der Kriminalpolizei vorgeladen. Die Schulleitung soll dabei einzelne Daten von politisch aktiven Jugendlichen an die Behörden weitergegeben haben – zuvor seien kritische Banner und Graffiti an der Schule aufgetaucht. Wir haben mit John M.* von der Internationalen Jugend Leipzig über die Geschehnisse gesprochen.
@mlle ich verstehe zwar den Wunsch nach belastbaren und neutralen Quellen, verstehe aber die Kritik nicht. Soll man Solidarität erst kommunizieren, wenn es Schüler*innen mit ihrem Anliegen in die Tagesschau schaffen?
Und wäre nicht eine sinnvolle Kritik auch zu fragen, warum andere Medien solche schweren Vorwürfe nicht aufgreifen, während sie m Autofahrer, der sich über die geltende StVO echauffiert, eine Stimme geben?
@thijs_lucas Ich gebe dir erstmal Recht, in beidem. Aber ich habe auch nicht ohne Grund gefragt.
Wir haben in der Stadt ja noch andere Medien als die Tagesschau und die lokale Papierzeitung, die das Thema noch gar nicht aufgenommen haben.
@mlle aber wo ist da die Grenze? Dinge werden ja nicht wahr, nur weil sie in einer Zeitung abgedruckt werden. Sie werden dann bestenfalls glaubwürdiger, weil wir dem Format mehr trauen, weil sie im besten Fall mehr Rechercheleistung investieren als wir selbst.
Gleichzeitig sehe ich, dass gerade im Lokaljournalismus die Qualität immer wieter abnimmt und selbst für die Recherche zu lokalen Themen kaum noch investiert wird.
Und Schüler*innen werden meist nicht ernst genommen.
@thijs_lucas ich hole das hier noch einmal hoch, denn jetzt haben wir die Tageszeitung am Thema.
Ich fasse mal zusammen:
- die Schulleitung setzt die Vorgaben der Landesregierung um (die ich auch kritisiert habe in Elterngremien)
- sie wird dafür direkt angegangen:
„Doch im November ging es am Reclam-Gymnasium längst nicht mehr um politische Meinungsäußerungen. Der Protest, der sich an den gestrichenen DaZ-Klassen entzündet hatte, kochte hoch. Eines Morgens tauchten am Schulgebäude Graffiti und Banner auf, die sich auch konkret gegen die Schulleiterin richteten. (…)
Darunter teils herbe, frauenverachtende Beschimpfungen.“
Und jetzt zu deiner Frage, wann Solidarität einsetzt - für mich als Person: Wenn ich ein vollständigeres Bild habe. Aus Erfahrung: Wenn die Menschen vom Soli-Netzwerk drin hängen bin ich erstmal sehr vorsichtig.
Der Link ist leider hinter einer Paywall, und geht zu einer eher konservativen Tageszeitung:
https://www.lvz.de/lokales/leipzig/schwere-vorwuerfe-gegen-leipziger-schulleiterin-was-ist-am-reclam-gymnasium-los-S7Y7KBXLQNCPFH5BFHWKTVBANA.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=lvz-leipzig-update&utm_content=20260327_XN3A4NTRKFAZVL2KYELFFQ4RDM_lvz
@mlle steht in dem Artikel auch etwas zu den Vorwürfen der rassistischen Äußerungen?
Für mich liest sich das wie ein typisches Blamegame. Ich hab das nicht gemacht aber er hat angefangen, nein er, aber er war auch schlimm, aber er war viel schlimmer… nichts davon legitimiert Fehlverhalten, weder von der einen noch der anderen Seite.