Die USA verbieten ab sofort alle neuen Consumer-Router, die nicht komplett im Inland hergestellt wurden – von Design über Chips bis zur Software. Blöd nur: Solche Geräte gibt es praktisch nicht. Die FCC zieht also faktisch einen Importstopp hoch, ohne dass es brauchbare Alternativen gäbe. Bestehende Router dürfen vorerst bleiben, Updates nur noch bis März 2027. Begründet wird das mit »nationaler Sicherheit« und einer Einschätzung aus dem Sicherheitsapparat, dessen genaue Zusammensetzung die FCC lieber im Nebel lässt. 🤪

Warum ein Router allein durch eine US-Flagge sicherer wird, erklärt natürlich niemand. #Make #America #Route #Again!

#Router #FCC #USA #Trump #Protektionismus #Netzpolitik

/kuk

@kuketzblog Auch hier: Man kann das einen Importstopp nennen oder ein "defacto-Monopol fĂĽr Starlink". ;-)

@christopherkunz @kuketzblog Auch bei Starlink wird zwischen deinem Ethernet und dem Satellitennetzwerk geroutet.

Starlink ist ebenfalls verboten.

@flx @kuketzblog Verstehe den Punkt nicht. Es geht ja nicht darum, dass Router als Geräteklasse verboten werden, sondern Router, die nicht zu 100 Prozent in den USA gefertigt werden. Sprich: Importverbot.

Und nach Starlinks Aussage (zitat via BBC: https://www.bbc.com/news/articles/c74787w149zo) werden deren Geräte in Texas zusammengeschraubt.

US bans new foreign-made consumer internet routers

There are almost no major brands of internet routers that are manufactured in the US.

@christopherkunz @kuketzblog Deren Antennen werden zusammen mit STMicroelectronics entwickelt, von denen auch die Chips stammen. Und ST ist ein europäisches Unternehmen.

Die Chips dĂĽrften in Frankreich, der Schweiz und Italien designt und in Malaysia produziert werden.

Unter Kleptokraten und LĂĽgnern wie Trump/Musk dĂĽrfte das einfach ignoriert werden.