Olympia in Köln: was würde das wirtschaftlich bedeuten?

Befürworter*innen erwarten mehr Tourismus, internationale Aufmerksamkeit und zusätzliche Einnahmen für Hotels, Gastronomie und Kultur. Studien zeigen allerdings oft: Die wirtschaftlichen Effekte großer Sportevents bleiben begrenzt.
Wir schauen uns Chancen und mögliche Herausforderungen an.

🗳️ Seid ihr für oder gegen eine Bewerbung?
Kommentiert mit OlympiJA oder NOlympia!

@gruenekoeln NOlympia grüße aus Berlin
@gruenekoeln NOlympia Sozial, ökonomisch und politisch vollkommen aus der Zeit gefallenes 'Event'
@gruenekoeln NOlympia! Dieser ganze Korrutionssumpf und die Verdoperei machen es unerträglich. Traurig für die Sportler*innen.

@gruenekoeln

"Große Sportereignisse könnten die internationale Aufmerksamkeit und den Image-Boost einer Region steigern."

= steigende Mieten

"Mehr Besucher könnten Hotellerie, Gastronomie und Kultur zusätzliche Einnahmen bringen."

= mehr Zweckentfremdung von Wohnraum, mehr AirBnB = steigende Mieten

#nolympia

@gruenekoeln Ich tendiere zu einem Ja. Wirtschaftliche/finanzielle Fragen sind bei der Entscheidung sehr wichtig, aber nicht allein entscheidend.
Wie kann die Stadt bzw. die Gesellschaft von so einem Ereignis profitieren? Welche Projekte wird es nur geben, wenn die Spiele an Rhein und Ruhr kommen? Was verzögert sich dadurch bzw. was kann schneller umgesetzt werden.
@ksued @gruenekoeln
#nolympia
Unsere Verwaltung ist schon heute mit der Umsetzung von Infrastruktur- und Bau-Projekten komplett überfordert (Schulen, Oper, Mühlheimer Brücke, Schwimmbäder, Turnhallen, Stadtbahn-Projekten). Wenn diese Verwaltung für Olympia planen soll, werden alle anderen Projekte liegen bleiben.
@ksued @gruenekoeln
Wir sollten uns fragen:
Brauchen wir eine temporäre Seilbahn nach Kreuzfeld oder die beiden Fahrrad-Brücken über den Rhein?
Brauchen wir ein temporäres Stadion am Stadtrand oder sanierte Schwimmbäder für alle?
Brauchen wir ein Olympisches Dorf oder schnellstmöglich baureif entwickelte Bebauungspläne?
Brauchen wir Olympische Sportstätten oder sanierte Sporthallen für den Breitensport?
@ksued @gruenekoeln
Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass die Kölner Stadtentwicklung bei einem Olympia-Zuschlag - abseits der Olympia-Bauten - für ein volles Jahrzehnt stagnieren wird.
@gruenekoeln NOlympia! - wir haben jetzt schon genug Problemfelder in Köln!

@gruenekoeln War lange unentschlossen, hätte gerne an die möglichen positiven Effekte geglaubt, die sich durch die internationale Aufmerksamkeit und die positive Stimmung alleine atmosphärisch und im Selbstwertgefühl als Stadt hätten ergeben können.

Bin aber inzwischen klar bei #nolympia. Ist einfach eine Konzession an die Realität der Kölner Verwaltung.

Obwohl ich ja befürchte, dass die geplanten Infrastruktur- und Bauprojekte auch ohne Olympia liegen bleiben. Mit aber erst recht.

@gruenekoeln NOlympia: kein Bock auf mafiöse Seilschaften. Und IOC finde ich auch nicht gut. 😉