Ich fände es wirklich nett, wenn Leute hier Begriffe wie "sozial schwach" meiden würden und auch andere darauf hinweisen könnten, diese nicht mehr zu verwenden.

Nicht nur wegen der Assoziation von negativen Eigenschaften mit Menschen mit geringen finanziellen Mitteln, sondern auch, wegen der Wahrnehmung von "Schwäche" als Wehrlosigkeit und bei vielen einem gefühlten "Recht darauf", "es mit ihnen machen zu können".

https://www.deutschlandfunk.de/sagen-meinen-wer-ist-wirklich-sozial-schwach-100.html

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#IchBinArmutsbetroffen #Solidarität #SozialSchwach

Sagen & Meinen - Wer ist wirklich "sozial schwach"?

Menschen, die wenig Geld haben, werden in den Medien immer wieder als „sozial schwach“ bezeichnet. Dabei ist eine soziale Schwäche etwas völlig anderes. Deshalb wäre es deutlich sinnvoller, auf andere Begriffe zurückzugreifen.

Deutschlandfunk

@hauchvonstaub

Wann hat je die Benutzung der sauberen Sprache die Lebenswelt verbessert? Gebete verändern keine Herrschaftsverhältnisse. Weder gemsnistische Gebetsmühlen noch relligiöse.

@freistern
Mein Eindruck ist, dass es dir hier nicht um eine sachliche Auseinandersetzung geht, sondern du nur eine Gelegenheit gesehen hast, deinen Frust abzulassen.
Auch wenn diese Frustration verständlich ist, ist dieser Umgang damit nicht hilfreich, sondern nur toxisch.

Sprache hat einen Einfluss darauf, wie wir denken, wie wir die Welt wahrnehmen und dementsprechend letztendlich auch auf verbreitete Meinungen und Wahlverhalten in einer Demokratie.

https://www.quarks.de/gesellschaft/psychologie/so-beeinflusst-die-sprache-unser-denken/

So beeinflusst die Sprache unser Denken

Asyltourismus, Flüchtlingswelle, Lügenpresse, Fake News, linksgrünversifft. Sprache kann uns mehr beeinflussen, als uns vielleicht lieb ist.

quarks.de

@hauchvonstaub

Dein Eindruck trügt Dich. Es werden so viele sprachliche Regeln propagiert mit der Behauptung, sie würden die Gesellschaft ändern. Es werden statistische Daten vorgeführt, bei denen ich sehr, sehr selten erkennen kann, ob zuerst die Sprachgewohnheit die Verhältnisse ändern oder umgekehrt.

@freistern
Verwendest du auch gruppenbezogen menschenfeindliche Beleidigungen?
"Seit ich das N-Wort nicht mehr verwende, hat mein afrikanischstämmiger Bekannter trotzdem keine neue Wohnung und keinen neuen Arbeitsplatz gefunden, deshalb benutze ich es jetzt wieder" wäre die gleiche Logik.

Wenn du nicht darauf verzichten kannst/willst, Menschen wie mich "sozial schwach" zu nennen, dann halt dich bitte in Zukunft von mir fern, ich möchte nämlich nicht so genannt werden.

@hauchvonstaub

Wie kommst Du darauf, dass ich Leute beleidigen will. Ich gendere seit Ende der 80er mit großer Begeisterung und habe mich köstlich beömmelt, als sich plötzlich ganz viele auf den Schlips getreten fühlten. Das N-Dings durfte ich schon in den 70ern ablehnen, ohne dass die Diskriminierung verschwand. Wir diskriminieren nunmehr sprachlich korrekt. Tolle Wurst. Ob ich arm genannt werde oder sozial schwach, geht mir allerdings am Arm vorbei, dadurch wird sich nichts ändern.

@freistern
Selbst wenn du den Begriff selber nicht verwenden möchtest, verteidigst du indirekt die Nutzung, mit der vagen Behauptung, dass sich durch Änderung der Sprache nichts ändern würde.
Also "ich selber würde das ja nicht sagen, aber andere können es ruhig machen, macht ja keinen Unterschied", was die Frage aufwirft, warum du es selber lässt, wenn es doch keinen Unterschied macht.

Vielleicht hilft dir das hier, in Zukunft solche Antworten zu vermeiden:

https://en.wikipedia.org/wiki/Nirvana_fallacy

Nirvana fallacy - Wikipedia

@hauchvonstaub

es gibt verschiedene gründe. für jedes wort einen anderen. bei armut ist es so: armut ist scheiße, egal welches wort jemand dafür benutzt. und wir kriegen die armut nicht raus, indem wir die leute dafür schelten, welches wort sie dafür benutzen. egal ob sie es schönreden, liebreden oder wegdiskutieren wollen. eine gesellschaft, die sich armut leistet, ist dumm. egal wie gescheit sie daherschwatzt.

@freistern
Du hättest den Wikipedia Artikel lesen sollen, das hätte dir, wie gesagt, ersparen können, diese Antwort zu schreiben.

Entweder du hast ein erstaunlich geringes Bewusstsein dafür, wie du dich hier verhältst ("Dein Eindruck trügt Dich"), oder es ist dir egal.

Das Ziel hier ist nicht, etwas schön zu reden, oder mit einer einzigen Sprachänderung Armut abzuschaffen, aber ich vermute mal, wenn ich hier den Wikipedia Artikel für Strohmann verlinken würde, würdest du ihn auch nicht lesen.

@hauchvonstaub

So lange Du glaubst, dass Deine Diagnosen die Du meiner Person andichtest, richtig sind, wirst Du vermutlich recht haben. Aber dass es mir wurscht ist, mit welchen Wörtern die Reichen über meine Armut reden, ist kein Defekt, sondern der notwendige Schritt zur Erhebung gegen dieses Gequake. Warum soll ich Zeit damit vergeuden, mich von deren Wortgetümmel diskriminiert fühlend machen zu lassen? Gejammer hilft nicht.

@freistern
"Gejammer hilft nicht"?
Ich möchte, dass Leute ändern, wie sie über arme Menschen sprechen und damit langfristig auch ihr Denken ändern, du beschwerst dich, dass damit Armut nicht sofort abegschafft wird.
Was davon kann man eher als "Gejammer" kategorisieren?

Ich dichte dir keine Diagnose an, stelle nur fest, dass du dich unsachlich verhältst und als ob mein Post für dich einfach nur eine Gelegenheit war, deinen Frust rauszukotzen, was du scheinbar fortsetzen möchtest.

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@freistern
Egal, für wie unproduktiv du meinen Post und mein Vorgehen hältst, dein Verhalten hier ist noch unproduktiver.

Und es ist auch egal, wie oft und in welcher Form ich dir versuchen würde, es zu erklären, da es dir hier nicht um die Sache geht.
Sonst hättest du den "Trugschluss der perfekten Lösung" und die wiederholten Strohmann Argumente gelassen.

Die Behauptung, ich hätte dir eine Diagnose angedichtet ist ein weiteres Beispiel dafür.

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