Ich versuche gerade zu rekonstruieren, wann die Schufa die DSGVO-Auskunft von "alle Scores werden aufgelistet" zu "alle Abfragen werden aufgelistet" umgestellt hat. Und deshalb die DSGVO Auskunft die Scores, wenn sie nicht abgefragt wurden, nicht enthält.

Edit: herausgefunden, das passierte Dank der DSGVO irgendwann in 2018.

@Lilith

Bleibt aber ein inkonsistenter Dreckladen. Unverschuldet wird im neuen System beispielsweise bestraft, also miesere Score, wenn du nicht gerade 'ne Wohnung abstotterst (Bereits abgezahltes Eigentum? Völlig schnuppe!). Ja und mehr so völlig unplausibler Kram wie mieserer Score ohne Kreditkarte vs. besserer bei längerer Nutzung und wage dir nicht, die Bank zu wechseln, denn dann nimmst du erst seit dem Wechsel überhaupt wieder am Zahlungsverkehr teil und wirst abgestraft, was ja u.A. Jüngere mal so gar nicht diskriminiert, nicht wahr...

Pfui #Schufa! /o\

@GNUmatic @Lilith
Aus Sicht der Unternehmen die wissen wollen ob du *jetzt gerade* in der Lage bist, neue Verpflichtungen einzugehen und die zu erfüllen macht das doch Sinn. Da interessiert's eher wenig, ob du vor 10 Jahren kreditwürdig warst.

@musevg

Eingehendere Prüfung für und daher etwas Vertrauensvorschuss bei bestehenden Wohnungskrediten (Begründung der Schufa) ergibt halt auch nur oberflächlich Sinn, denn im Gegensatz zu „schuldenfrei“ oder gar „vermögend“ hast du da halt bereits i.d.R. hohe Zahlungsverpflichtungen an der Backe.

Deren Logik nach bist du also mit bereits laufenden, hohen Zahlungsverpflichtungen per se immer kreditwürdiger als ohne? Der Denkfehler liegt glaub in der implizierten Zustimmung zu genau dieser, IMHO recht steilen These, denn schon Jobverlust bringt dich da schnell in Teufels Küche, weil ja weiterhin i.d.R. hohe Ratenzahlungen fällig sind.