Die Öl- und Gaskrise drückt auch auf die #Strompreise. Immer wenn wenig Solarstrom im Netz ist und mehr #Gas gebraucht wird, steigen die #Börsenstrompreise stark an. 📈 Mit einem schnellen Ausbau der #Batterien 🔋 kann Solarstrom ☀️ auch nachts das Gas verdrängen – die Preise sinken. Die Regierung will jedoch den Ausbau von Speichern und #Solaranlagen bremsen und dafür mehr auf #Gaskraftwerke setzen. Warum?
@VQuaschning Batterien allein sin nur eine Lösung für kurzfristigen Ausgleich. Es werden für längere „Dunkelflauten“, wie sie häufig in den Wintermonaten auftreten Speicher mit einem größeren Volumen benötigt. Das können z.B. Elektrolyseure + H2 Speicher + H2 Gaskraftwerke sein.
@luki @VQuaschning und ein gut ausgebautes europäisches Stromnetz. Dunkelflauten, die übrigens auch im Winter eher selten sind, sind meist nicht europaweit.

@luki @VQuaschning ja. Und man kann dennoch mit Batterien im Tagesprofil schon enorme Mengen an fossil wieder aus dem Markt drängen/ durch EE ersetzen.

Energiespeicherung über Monate/Jahre braucht andere Lösungen, wobei H2 Elektrolyse und dann Verstromung in Wärmekraftanlagen Vermutlich NICHT die effizienteste Variante ist.

@luki @VQuaschning

Könnten sie sein, werden sie aber nicht, weil wenn man einmal teuer H2 erzeugt hat gibt es wesentlich sinnvollere Verwendungen für das knappe Gut (die dafür auch wesentlich besser zahlen werden), z.B. in der Schwerindustrie.

Und wie @Njoerdr schon schrieb: Dunkelflauten sind weit seltener als die Propaganda der Fossilisten uns glauben machen will und können durch ein weiträumiges Stromnetz ausgeglichen werden. Zudem haben wir noch Speichermethoden wie Pumpspeicherwerke.

@ErikML @VQuaschning @Njoerdr im letzten Winter hatten wir schon recht lange Dunkelflauten. Übers Jahr betrachtet, ist es natürlich nicht viel, nütz aber in der jeweiligen Situation nichts. Dafür müssen Reserven vorhanden sein. Welche auch immer, auf jeden Fall CO2 neutral.