Das sichere Betriebssystem für Smartphones macht bei der #Altersverifikation nicht mit.
In einigen Ländern und Regionen wird eine #AgeVerification bei der Einrichtung eines Betriebssystems Pflicht. #GrapheneOS wird das ignorieren.
#Android #Pixel
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GrapheneOS will Altersverifikation nicht unterstützen
In einigen Ländern und Regionen wird eine Altersverifikation bei der Einrichtung eines Betriebssystems Pflicht. GrapheneOS wird das ignorieren. Der Hersteller des Android-Forks GrapheneOS will geplante und bereits existierende Altersverifikationen bei der Einrichtung von Betriebssystemen ignorieren. Wie die GrapheneOS Foundation erklärt, werde man es akzeptieren, wenn aufgrund entsprechender Gesetze GrapheneOS-Geräte in bestimmten Märkten nicht verkauft werden könnten. GrapheneOS ist ein Android-Fork, der auf AOSP basiert und auf Datenschutz und Sicherheit ausgelegt ist. Dazu gehören die Möglichkeit des Sandboxings sowie Änderungen bei den Berechtigungen. „GrapheneOS wird weiterhin für jeden weltweit nutzbar sein, ohne dass persönliche Daten, eine Identifizierung oder ein Konto erforderlich sind“, erklärt die GrapheneOS Foundation. „Wenn GrapheneOS-Geräte aufgrund der geltenden Vorschriften in einer Region nicht verkauft werden dürfen, dann soll es so sein.“ Kooperation mit Motorola ist geplant Die GrapheneOS-Foundation verkauft selbst keine Smartphones, es gibt aber verschiedene Händler, die Geräte mit dem Betriebssystem anbieten. Kürzlich kündigten die Entwickler zudem eine Kooperation mit Motorola an, in deren Rahmen Motorola-Smartphones direkt mit GrapheneOS erscheinen sollen. Im US-Bundesstaat Kalifornien müssen Nutzer ab dem 1. Januar 2027 bei der Installation von Betriebssystemen ihr Alter angeben. Eine wirkliche Verifikation wird nicht stattfinden, das Alter wird aber weitergeleitet und etwa Entwicklern zur Verfügung gestellt. Bei der Installation von Apps könnte dann der Download blockiert werden, falls das Alter nicht passt. In Brasilien trat ein vergleichbares Gesetz am 17. März 2026 in Kraft. Die Strafen können bis zu zehn Prozent des Umsatzes eines Unternehmens in Brasilien betragen – oder 50 Millionen Real. Das sind umgerechnet über 8 Millionen Euro. Dieser Artikel ist zuerst bei Golem.de erschienen.