Ich fände es wirklich nett, wenn Leute hier Begriffe wie "sozial schwach" meiden würden und auch andere darauf hinweisen könnten, diese nicht mehr zu verwenden.

Nicht nur wegen der Assoziation von negativen Eigenschaften mit Menschen mit geringen finanziellen Mitteln, sondern auch, wegen der Wahrnehmung von "Schwäche" als Wehrlosigkeit und bei vielen einem gefühlten "Recht darauf", "es mit ihnen machen zu können".

https://www.deutschlandfunk.de/sagen-meinen-wer-ist-wirklich-sozial-schwach-100.html

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#IchBinArmutsbetroffen #Solidarität #SozialSchwach

Sagen & Meinen - Wer ist wirklich "sozial schwach"?

Menschen, die wenig Geld haben, werden in den Medien immer wieder als „sozial schwach“ bezeichnet. Dabei ist eine soziale Schwäche etwas völlig anderes. Deshalb wäre es deutlich sinnvoller, auf andere Begriffe zurückzugreifen.

Deutschlandfunk
@hauchvonstaub
Außerdem ist "sozial schwach" was anderes als "finanziell schwach".
Ich kenne Menschen, die sind sozial stark, obwohl sie chronisch pleite sind.

Studierende hingegen haben häufig nicht viel Geld, trotzdem würde ich sie nicht als "benachteiligt" oder " ausgebeutet" bezeichnen.

Es ist im Gegenteil eine sehr "akzeptierte" (besser: romantisierte) Art pleite zu sein.

@tutnich_zursache
Studierende sind zwar nicht zwingend "ausgebeutet", aber auch sie sind oft leicht "ausbeutbar"(manche wählen sogar den Weg der Sexarbeit, den sie unter anderen Umständen gemieden hätten).

Auch bei Studierenden macht es einen Unterschied, ob diese vor und nach dem Studium in finanziell besseren Verhältnissen leben und ob sie noch neben dem Sudium, möglicherweise schlecht bezahlt und unter schlechten Bedingungen, arbeiten gehen müssen, oder von ihren Eltern unterstützt werden.