Ich fände es wirklich nett, wenn Leute hier Begriffe wie "sozial schwach" meiden würden und auch andere darauf hinweisen könnten, diese nicht mehr zu verwenden.

Nicht nur wegen der Assoziation von negativen Eigenschaften mit Menschen mit geringen finanziellen Mitteln, sondern auch, wegen der Wahrnehmung von "Schwäche" als Wehrlosigkeit und bei vielen einem gefühlten "Recht darauf", "es mit ihnen machen zu können".

https://www.deutschlandfunk.de/sagen-meinen-wer-ist-wirklich-sozial-schwach-100.html

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#IchBinArmutsbetroffen #Solidarität #SozialSchwach

Sagen & Meinen - Wer ist wirklich "sozial schwach"?

Menschen, die wenig Geld haben, werden in den Medien immer wieder als „sozial schwach“ bezeichnet. Dabei ist eine soziale Schwäche etwas völlig anderes. Deshalb wäre es deutlich sinnvoller, auf andere Begriffe zurückzugreifen.

Deutschlandfunk
@hauchvonstaub Sehe das anders. Die Arbeitnehmer sind auch die schwachen im Verhältnis zu den Arbeitgebern.
Deshalb taten sie sich zusammen um stark zu sein und gründeten Gewerkschaften.
Dann konnten sie gegen die Starken vorgehen und wurden ernst genommen.
Die Lösung sind nicht andere Worte, sondern Zusammenhalt und gute Organisation.

@Alter_Mann
Deine Antwort geht an meiner eigentlichen Aussage vorbei.
Vielleicht solltest du mal nachschauen, was eine falsche Dichotemie ist.

( https://de.wikipedia.org/wiki/Falsches_Dilemma )

"Sozial schwach" unterstellt oft inhärente Eigenschaften, häufig verbunden mit einer sozialen Identität wie "Penner", "Har(t)zer", "Assi", usw.

Wenn du "Zusammenhalt und gute Organisation" als Ziel hast, ist dafür besser gewählte Sprache hilfreich, nicht hinderlich.

Falsches Dilemma – Wikipedia