Heute erscheint bei @[email protected] das neue Buch von #PeterSloterdijk – »Der Fürst und seine Erben. Über große Männer im Zeitalter der gewöhnlichen Leute.« Deer Buchrücken rückt den »mad man« Trump und den apokalyptisch-nihilistischen Pokerspieler Putin in den Mittelpunkt. 1/5
Auf dem Titel eine mit KI trumpisierte Version des Portraits eines Herrn« von Altobello … Schon vor knapp 50 Jahren schrieb Christopher Lasch: »Der Fürst der Moderne kümmert sich nicht sehr darum, daß »es da etwas zu tun gibt«, … was ihn interessiert, sind … die »relevant audiences«, 2/5
die maßgeblichen Bevölkerungskreise und Publikumsgeschichten, die umbuhlt, gewonnen, verführt werden müssen. Er verwechselt die erfolgreiche Durchführung einer Aufgabe mit dem Eindruck, den er dabei auf andere macht oder zu machen hofft. 3/5
Auf solche Weise sind amerikanische Politiker in den Vietnam-Krieg gestolpert, weil sie nicht unterscheiden konnten zwischen den militärisch-strategischen Interessen des landes und »unserem Ansehen als Garantiemacht«, wie das einer von ihnen nannte. 4/5
Ihnen ging es mehr um Schein und Zeichen der Macht als um Macht selbst, und so redeten sie sich ein, daß die amerikanische »Glaubwürdigkeit« litte, wenn die Vereinigten Staaten nicht in Vietnam intervenierten.« 5/5