Bei den frz. Kommunalwahlen erklärt der neu gewählte Bürgermeister von Paris, Emmanuel Grégoire (Parti Socialiste), insbes. auch Politik für die Vulnerabelsten, für Kinder, die leiden, &Obdachlose, die auf der Straße schlafen, machen zu wollen.

Schöne Worte sind noch keine Taten. Aber wie sehr das doch fehlt im tonangebenden dt. Diskurs mit nach-unten-Treten, Politik für Reiche &schalen Trickledown-Versprechen: Gesellschaft am Umgang mit den Schwächsten zu bemessen.

Mal abschauen, SPD?

@NaMi
Sehr richtig. Allerdings: So berechtigt die Kritik an der SPD ist, bringt sie uns kein Stück weiter, weil die SPD offensichtlich nicht mehr in der Lage ist, sich zu ändern. Statt auf den toten Gaul einzudreschen, wäre es daher besser für die Parteien zu werben, die für den Sozialstaat und öffentlichen Luxus einstehen. Vielleicht bekommt man damit die 50% wieder an die Urne, die bei der Kommunalwahl in Hessen nicht gewählt haben.

@Nike_Leonhard

Ja, eh.
Aber bin als Baby prägend mit Mamas "Willy wählen!"-Button am Kinderwagen in die Welt gerollt, da braucht's trotz zwischenzeitigem Hartztrauma noch bissl mit dem finalen Abschied.
🙃

@Nike_Leonhard

Immerhin: keinerlei Illusionen, dass sich die verlobbylotterte Merz-Union in absehbarer Zeit nochmal an das "Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt" aus dem Buch erinnert, von wo sie ihr "C" geklaut hat...

@NaMi
Das war doch schon mit der "geistig moralischen Wende" unter der Bundesabrissbirne vorbei. Wobei es da immerhin noch ernsthaften Widerstand aus den eigenen Reihen gab.
Merkel hat lediglich nichts verschlimmert - aber auch nicht das geringste für geringsten ihrer Brüder und Schwestern getan.
Und unter Merz geht es jetzt zurück in die Zeit des Drei-Klassen-Wahrechts, der Sozialistengesetze und des Manchesterkapitalismus.