Das habe ich gerade von einem Freund bekommen:

"https://www.zeit.de/familie/2026-03/toxische-maskulinitaet-maenner-monster-frauen?freebie=9a65aac4

Der Quintessenz stimme ich nicht zu, aber ich finde der ein oder andere richtige Gedanke ist da schon drin..? Was denkst du?"

Toxische Maskulinität: Sind Männer wirklich so toxisch?

Männer werden oft allgemein zum Problem erklärt. Dabei verhalten sich die meisten besser als ihre Väter. Wer pauschal abwertet, hilft niemandem – auch nicht den Frauen.

DIE ZEIT

Was ich denke?

Ja, der Artikel hat einen validen Kern: Pauschalisierung bringt uns nicht weiter, und natürlich lohnt es sich, Ursachen für Frust bei Männern zu verstehen.

Und: Wer ein Buch „Die Erfindung toxischer Männlichkeit“ nennt, betreibt keine Analyse mehr, sondern Framing. Toxische Männlichkeit ist keine Erfindung – sie beschreibt reale Verhaltensmuster und Strukturen, die bis heute Wirkung zeigen. Das einfach umzudeuten, wirkt wie ein intellektueller Rückwärtsgang.

@ElaWild Auch die Frage im Untertitel ist irreführend. Männer sind nicht grundsätzlich toxisch; "Maskulinität", wie sie in patriarchalischen Gesellschaften wie der unseren definiert ist, aber schon.
Männer sind nicht aufgrund ihrer Chromosomen toxisch, sondern weil sie im Sinne des toxischen Männerbildes sozialisiert werden.

Um toxische Männer loszuwerden, müssen wir nicht Männer abschaffen, aber das vorherrschende Bild von "Maskulinität" loswerden oder zumindest grundlegend ändern.

@thomas_cgn jap. Und das ist ja auch oft die Fehlannahme.

Ich als Feministin hasse nicht Männer. (Im Gegenteil.)

Ich bin nur (haha, "nur") für Gleichberechtigung, Fairness, Chancengleichheit.

Inkludiert übrigens, dass Männer Elternzeit machen können, ohne doof angemacht zu werden.. um ein Beispiel zu nennen.