@morsuapri genau, wegen sowas sind die damals noch zurück getreten, wenn es raus kam aber heute...
@somlu1968 Tja.
Die Zeiten sind vorbei.
Heute grenzt es ja schon an ein kleines Wunder, wenn Politiker*innen eingestehen, dass sie falsch gehandelt haben.
Persönliche Konsequenzen zieht so wirklich keine*r mehr.
Das wird uns im streben die Demokratie zu erhalten auf die Füße fallen.
Das eine bedingt das andere.
Mit der Forschung nach dem exakten Wendepunkt, wann es begann dermaßen zu verrohen bis zu dem Punkt an dem wir heute stehen werden Forschende* viel zu tun haben.
Ich geb die Hoffnung und das Kämpfen um die Demokratie nicht auf. Trotz all dem negativen gibt es dennoch kleine Anzeichen für Hoffnung.
@out_of_easthofen gibt verschiedene Startpunkte, die einander bedingen und auch hervorgebracht haben:
- Aufhebung des Goldstandards
- Ende des Ostblocks
- Agenda2010 (da tauchen dann schon die ersten sprachlichen Verrohrungen bei Politikern auf, die Erwerblose unwidersprochen als Parasiten bezeichnen, für Geflüchtete (Wellen, Flut etc) müsste ich das noch mal nachschauen)
- die Gründung der INSM (sichtbares Symptom einer neoliberalen Propaganda)
- natürlich das Internet und infolge ua das gieren nach Klicks in den Medien, die es nicht nötig hätten aber von Medien und Politik dazu gezwungen werden, um sich zu legitimieren, obwohl ihre Legitimität durch das Grundgesetz gewährleistet ist.
@somlu1968
Kann das so unterschreiben, wie du es geschrieben hast.