RE: https://mastodon.social/@AwetTesfaiesus/116271514837506791

Ich habe mal eine Frage an die Energie-Nerds (und alle anderen) hier:

Einzelne und Gemeinschaften auf dem Land werden schnell (quasi) Energieautark werden (können) und >90% des Bedarfs selbst erzeugen. Heißt die Zahl der aus dem Netz gekauften kWh sinkt dort stark.

Aber dennoch brauchen wir ja Netze (schon für die Städte).

1.Wenn netzbezogene Kosten quasi komplett Fixkosten sind, was heißt das für die Anschluss-Grundgebühren?

2. Sollten nicht die Städte die Kosten der Netzte tragen?

@AwetTesfaiesus de Anteil an Strom wird geringer, die Fixkosten höher. Ich könnte mir vorstellen wie erleben Flatrate Tarife. Besonders wenn jemand PV auf dem Dach hat wären damit die Grundkosten abgedeckt.

Oder wie sehen Energie- und auc Datennetze als das an was sie sind, Grundversorgung wie Straßen, schienen und Kanäle und lassen es über den Staat zahlen.

@fuuhbar @AwetTesfaiesus
Beim Strom ist mit der Angleichung der Netznutzungsentgelte der 4 Übertragungsnetzbetreiber schon mal ein erster Schritt gemacht worden.
Ich finde schon, dass das System der Regulierung, wie wir es aktuell in D haben, weiter bestehen sollte.
Ob die Kosten der Netzbetreiber dann als Pauschale, zum Beispiel in €/kW (richtungsunabhängig) umgelegt werden, oder das aktuelle Modell beibehalten wird, 🤷🏼‍♂