Unternehmen lieben #Abos, einmal drin, fließt das Geld regelmäßig, einfach schnell, planbar.

Menschen verlieren im Abo-Wald schnell den Überblick, wollen etwas nur einmalig nutzen oder wollen Dinge „besitzen“ statt nur mieten.

Dafür sind Abo-Kosten oft deutlich geringer als „kaufen“, man profitiert von Updates und neuen Funktionen und muss sich auch um keine Rechnungen/Überweisungen mehr kümmern.

Wo siehst Du persönlich Vorteile von Abos, oder was sind Mindestvoraussetzungen für Dich?

@haraldschirmer
wenn man bein Einführung von Abo-Modellen die Kosten Kauf gegen Abo vergleicht, war für mich immer der Kauf günstiger, mast schon nach einem Nutzungsjahr.
Deshalb gilt für mich: Wenn möglich, Kaufen!
@stanilaus das kommt vermutlich auf den Kaufpreis an. Office hatte mal 140€ gekostet - beim 10€ Abo wird es deutlich teurer, wenn man nicht jedes Jahr ein Upgrade macht.
Photoshop hat mal 1600€ gekostet - im Abo zur Zeit 20€ … wenn man das jedoch über (wie bei mir 25 Jahre rechnet) - ist es richtig teuer
@haraldschirmer
Vor allem stellt sich die Frage: "Ist es wirklich ein Abo, oder müßte es nicht eher Miete heißen?"
Bei einem Zeitungs-Abo habe ich einen regelmäßigen (werktäglich, wöchentlich, monatlich) Anspruch auf ein neues Exemplar.
Außerdem geht die Zeitung in mein Eigentum über.
Ist das bei Soft-, Hardware oder z.B. Auto ebenso? Wohl eher nicht.
@stanilaus ist eine relevante Unterscheidung- wobei man ja auch die „gekaufte DVD“ zwar besessen hat, aber damit heute auch nichts mehr anfangen kann (inkompatibel, keine Laufwerke mehr…“
#Miete klingt da ehrlicher - aber vermutlich für Marketing zu uncool
@haraldschirmer Ich habe grundsätzlich Verständnis dafür, dass Unternehmen eine langfristige Finanzierung anstreben. Ich sehe an Abos auch nichts verwerfliches. Ja, mir geht es auch so, dass ich theoretisch noch mit einem Office 95 arbeiten könnte und nichts vermissen würde, was sich in den letzten 30 Jahren im Office-Bereich getan hat. Aber ich weiß auch, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter bezahlen müssen. Deshalb habe ich einige Software-Abos. Und da wo ich OSS verwende, spende ich dann eben regelmäßig ein paar Euro. (Und als dezenter Hinweis an alle Mitleser: Auch der Betreiber Eurer Mastodon-Instanz freut sich über eine regelmäßige Zuwendung)
@ricknroll vielen Dank das mache ich so auch. Ich denke zwar, dass auch durch den Kaufpreis eine Bezahlung der Mitarbeitenden möglich ist.
Das im Netz zu lange alles „kostenlos“ war, hat etwas mit dessen Wert gemacht.
Ein Großteil nutzt eMail und „bezahlt“ (meist unbewusst) mit persönlichen Daten.

@haraldschirmer Ist wie beim Fitnessstudio, die bauen auch darauf, dass viele Abozahler selten kommen :)

Ich habe "No-Brainer-Abos" (M365, Nextcloud, Claude, Mobile-Flatrate), versuche die aber so überschaubar wie möglich zu halten.

@simondueckert wäre eigentlich auch eine gute Aufgabe für einen Agenten - das jeweils passendste Abo zu suchen, bereitzustellen und bei Nichtnutzung automatisch zu beenden ..

@haraldschirmer
Abos, haben den Vorteil auch für die Nutzer

Paar Monate probieren, statt sich wegen Kauf "binden"
Monatliche Ausgaben Übersicht, gibt Chancen es wieder zu kündigen
Wenn die Nutzung eher in Zyklen ist, macht on/off Abo kauf Sinn.

Habe das mal bei Hörbüchern gemacht
Oder damals mit Zoom

Nachteile sind, wenn der Software Vertrieb meint das Abo jedes Jahr zu erhöhen, ohne wirkliche Verbesserungen im Produkt.

@zwingy stimmt das pausieren von Abos ist auch ein guter Punkt. Nutzen, wenn gebraucht