🇪🇺 EU-KI-Gesetz: Später – aber vielleicht vollständiger
Die EU-Mitgliedsstaaten haben die strengeren Regeln für KI-Anbieter auf Dezember 2027 verschoben – 16 Monate später als geplant. Offizielle Begründung: KI-Unternehmen sollen mehr Zeit zur Umsetzung bekommen.
Gleichzeitig zeigt sich, dass das Gesetz noch Lücken hat. So fehlt bislang ein ausdrückliches Verbot, KI-generierte sexuelle Inhalte ohne Zustimmung der abgebildeten Personen zu erstellen – ein Problem, das der Grok-Skandal auf X Ende 2025 sichtbar gemacht hat. Diese Ergänzung soll nun in der Zwischenzeit eingearbeitet werden.
Die Verschiebung gibt also Zeit für Nachbesserungen – birgt aber auch das Risiko, dass Schutzstandards verwässert werden. Datenschützer schlagen bereits Alarm.
Bis das ĂĽberarbeitete Gesetz gilt, mĂĽssen sich Mitgliedsstaaten und Europaparlament noch einigen.
Quelle: Deutsche Presse-Agentur / ChatEurope, 19.03.2026
https://chateurope.eu/de/einigung-unter-eu-staaten-strengere-ki-regeln-sollen-spater-kommen/
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Einigung unter EU-Staaten: Strengere KI-Regeln sollen später kommen

Die EU-Mitgliedsländer haben sich geeinigt, dass die geplanten neuen Vorschriften fĂĽr KI-Anbieter später kommen sollen. Nach dem Skandal um den Chatbot Grok bei X, wollen sie auch eine Regel ergänzen.