Ich verstehe den Reflex, dass Frauen morgen eine Demo organisieren.

Ich verstehe den Reflex, mit Collien Solidarität zu bekunden.

Dennoch wird beides nix verändern.

Das können nur Männer.

Es wäre ggf. interessant gewesen, wenn Frauen einfach mal nix tun und abwarten, was dann von Männern kommt.

@SheDrivesMobility
Na nix, wie fast immer. Feminisn has still a long way to go to men. 😢
@SheDrivesMobility Liebe Katja, mach bitte weiter. Und, ja, es sind sicher zu wenige Männer aktiv. Aber ich glaube, es werden mehr (obwohl der Rückfall einiger männlicher Wesen in alte Muster wohl nicht zu leugnen ist). Wir schaffen das! Frauen, Energie, Verkehr, FOSS...💗💪🫂
@SheDrivesMobility kleiner, aber wichtiger Nachtrag: wenn Du Dich wirklich müde, "ausgebrannt" sein sollte, dann tritt kürzer. Pass auf Dich auf, bitte! Viele Leute sind immerzu im Hamsterrad-Modus "ich muss dies und das noch machen". Ständige Anspannung ist nicht gesund

@SheDrivesMobility

Vielleicht hilft der Frauenstreik, wie in Island. Eine Woche, und Macho-Merz wird auf Knien fragen, welche Gesetze alle geändert werden müssen (er weiß es vermutlich nicht). Die Misogynen landete im Gefängnis oder zahlten lebenslänglich. Die nächste Generation bräuchte Aufklärung und emotionale Bildung vom Kindergarten an.

Das wäre vermutlich auch Teil der Lösung für andere Probleme der Welt mit den Egos von Männern.
https://www.ardmediathek.de/video/wdr-dok/island-ein-tag-ohne-frauen/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNmYzYjcwMTEtM2I2ZC00MmRhLTg2MDgtZDhkZDE3MzU0OWY2

WDR.DOK: Island: Ein Tag ohne Frauen - hier anschauen

Am 24. Oktober 1975 legten mehr als 90 Prozent der weiblichen Bevölkerung Islands für einen Tag die Arbeit nieder. Sie brachten das Land zum Stillstand. Und machten Island in der Folge zum 'besten Ort der Welt, um eine Frau zu sein'. Die Aktivistinnen von damals erzählen heute – 50 Jahre danach – die spannende und äußerst amüsante Geschichte dieses bedeutsamen Tages. Sie weigerten sich im Büro zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern. Mit dem Streik wollten die Frauen beweisen, wie wichtig die weibliche Hälfte der Gesellschaft für das Wohl aller ist.

@SheDrivesMobility willst du mir damit sagen, ich soll brav Zuhause bleiben und darauf warten, dass die Männer das Patriarchat selber abschaffen? Nee danke.
@[email protected] na dann kannst du deinen Aktivismus ja auch einstellen, denn die Rechte für Menschen auf Rädern und zu Fuß und die ganze Lebensqualität in Städten wird uns dann von der Autolobby geschenkt.
@SheDrivesMobility
Was dann passiert?
Ganz einfach, alle, die Frauen für Menschen 2ter Klasse halten freuen sich, klopfen sich auf die Schulter und gröhlen "Weiter so"
Ist das Dein Ernst???

@SheDrivesMobility Natürlich respektiere ich Deine Meinung, aber ich kann sie nicht nachvollziehen. Geht es nicht bei Demonstrationen genau darum, Öffentlichkeit zu schaffen und dafür zu sorgen, dass ein Thema in den Fokus tritt, das zuvor nicht genügend gewürdigt wurde?

Und die Zielgruppe gerade einer solchen Demonstration ist doch meiner Ansicht nach riesig. Es ist nicht nur die Politik, die in ihrer Gesetzgebung mehr auf die Belange der Frauen und deren Sicherheit eingehen muss, es sind auch viele Männer, denen das Problem nicht bewusst ist.

Die letzten Tage habe ich Posts von mehreren Frauen gesehen, die augenscheinlich durch die aktuelle Diskussion motiviert wurden, ihre persönlichen Erfahrungen zu schildern. Ich habe den Eindruck, dass das dazu geeignet ist, dass viel mehr Leute (vor allem Männer) endlich verstehen, dass es ein gewaltiges Problem ist.

Je mehr Leute das Problem verstanden haben, desto weniger Leute (vor allem Männer) wird es geben, die mit ihren "Buddies" mitlachen, wenn diese frauenfeindliche Sprüche ablassen. Und je mehr dieser Leute es gibt, desto mehr der potentiellen Täter werden verstehen, dass sie isoliert sind und dass ihr Denken und Handeln falsch ist.

@SheDrivesMobility bis jetzt haben sich nur Frauen solidarisch gezeigt. Oder hat jemand etwas anderes gehört?
@SheDrivesMobility Mag sein, dass das "nichts" bringt. Dennoch halte ich Solidarität für wichtig. Und "nichts tun" hat für mich den Geschmack von "Schweigen impliziert Zustimmung."