War gerade in Kopenhagen. Es ist schwer als Berlinerin / Deutsche in dieser Stadt zu sein und sich nicht immer wieder zu fragen: Was machen die hier eigentlich anders, warum ist vieles so viel besser, leichter usw. Warum geht das in Deutschland nicht?


Hab mir ne Reihe Podcasts angehört zur Politik in Dänemark etc.


2 Episoden, die recht gut zueinander passen / quasi miteinander reden:


Vom WDR eine Folge zur Demokratie in Dänemark. Wichtige Punkte: In Dänemark sind Minderheiten Regierungen normal, die Politiker haben einen guten Weg gefunden gemeinsam Kompromisse zu machen, die möglichst viele Perspektiven einschließen. Außerdem zählt die Bürgermeinung und es gibt einige Formate, bei denen Bürger auf Politiker treffen und sich austauschen. Historisch gibt es einige Beispiele wo große Gesetze gemacht wurden und damit die funktionieren, hat man "einfach" die gefragt, die es betrifft.

https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:68eb9ee67a11225d/

Maja Göpel interviewt Parteienforscherin Julia Reuschenbach zum Thema Kompromisse. Reuschenbach meint, dass der Kompromiss in Deutschland negativ betrachtet wird. Parteien versuchen ihr Programm durchzudrücken, obwohl sie als gewählte Vertreter eigentlich für alle da sein müssen, auch die, die sie nicht gewählt haben. Medial wird der Kompromiss dargestellt als: Wer hat am meisten durchgedrückt, wer hat verloren. Göpel und Reuschenbach machen dann Vorschläge wie es besser gehen könnte, die sehr an das erinnern, was in Dänemark passiert.

https://neu-denken-podcast.podigee.io/s3e2-kompromiss-neu-denken-mit-julia-reuschenbach

Hörts euch mal an!