Das sind Wärmepumpen an einem denkmalgeschützten Bauernhaus aus dem 17. Jhd. mit 4 Wohnungen am Bodensee. Noch klassisch geheizt mit Radiatoren, daher musste in diesem Winter die noch vorhandene Gastherme ein wenig aushelfen. Auf dem Dach sind vom Denkmalamt genehmigte Solarpanels, made in Switzerland. Bald werden die Stützbatterien installiert. Dann braucht es die Gastherme nicht mehr. Schon jetzt ist genug Strom auch für das e-Auto vorhanden. Es geht.
@jwildeboer Was kostet diese Investition ?
@HoSnoopy Kann ich nicht sagen, ich hatte nur knapp 20 Minuten vor Ort. Eigentlich war ich da um eine Waschmaschine zu lagern :) Amortisierung ist aber auf 10 Jahre angelegt.
@jwildeboer Naja, Bodensee. Hört sich für mich erstmal nach eher teurem Wohnraum an.
Wenn man ein 40 Jahre altes Mietshaus übernommen hat, in einem Ort, wo man vielleicht 5€/m² Miete bekommt, wirds schwierig(er), wenn ich das richtig sehe.
@HoSnoopy Mag sein. Im von mir gezeigtem Beispiel ist das aber anders. Ein gutes Beispiel, das auch den Mietern nutzt. Der Besitzer wohnt auch im Haus. Und vermietet die Wohnungen seit Jahrzehnten zu absolut fairen Preisen, eher zu günstig.
@jwildeboer "Günstig" ist auch relativ zur Lage ;-)
Also warum sollte ein Vermieter, der 8 Parteien mit je 1 Gastherme vermietet, sich auf unbestimmte Zeit dafür verschulden (einfach, weil er kaum Miete einnimmt, weil Lage..), damit seine Mieter eine Wärmepumpe bekommen?
Die Installation einer Wärmepumpe kostet überall mehr oder weniger gleich viel, die Mieten sind halt in strukturschwachen Gegenden zu klein, um Investitionen zu ermöglichen.
Ich will nicht sagen, daß eine Wärmepumpe schlecht ist, ganz und garnicht, aber es würde in dem Fall den Vermieter finanziell ruinieren. Er hat es sich durchrechnen lassen.
@HoSnoopy und im von mir vorgestelltem Beispiel funktioniert es super und auch die Finanzen stimmen. Und nu? (Rhetorische Frage, wie im Thread erwähnt bin ich durch. Einen schönen Abend noch!
@jwildeboer Ja, weil bessere Lage. Also so erkläre ich mir das.