Ein Social-Media-Verbot für Jugendliche klingt erstmal harmlos. Tatsächlich bedeutet es aber vor allem eines: Altersverifikation. Und damit die Pflicht, sich im Netz immer öfter auszuweisen. Wer heute »nur« das Alter prüfen will, schafft morgen die Infrastruktur für Klarnamenpflicht und Identitätszwang. Ist die Technik erstmal da, wird ihr Einsatz schrittweise ausgeweitet. Genau deshalb sollte man hier nicht naiv sein.

#Jugendschutz #Altersverifikation #Klarnamenpflicht #DigitaleSelbstbestimmung

/kuk

@kuketzblog Dass Kinder und Jugendliche vor manchen Dingen im Internet geschützt werden müssen, halte ich für unbestritten.
Ich wünschte mir, die versammelte Informatiker-Community hätte eine technische Alternative zu dem anzubieten, was Politiker vorschlagen.
@Alter_Mann @kuketzblog Technik ist keine Lösung für gesellschaftliche Probleme. Wenn man Kinder beispielsweise vor algorithmischer Desinformation in den sozialen Medien schützen will, muss man bei den Social-Media-Konzernen ansetzen. Und nicht bei den Kindern. Das heißt, bereits bestehende Gesetze wie die DSGVO, die DSA oder die KI-VO. – gegen die Konzerne durchsetzen.
@lacrosse @kuketzblog Ihr seht ja, wie schwierig es ist mit Gesetzen, wenn die Plattformen alle außerhalb der EU sind.
Und die Kids nehmen halt leider alle ausländische Apps, wie tiktok u.a..
@Alter_Mann @kuketzblog Das ist so, weil der Prophet in seinem eigenen Land nichts zählt. Den Datenschützern kann man vieles vorwerfen, aber sie benennen dieses Problem seit Jahren.