Meine Großmutter, die aus dem tiefschwärzesten Bayern kam, sagte mal zu mir, dass dort ein Mann als ein "guter Mann" gilt, der den Wochenlohn nicht versäuft und seine Frau nicht schlägt.
Mindestanforderungen sozusagen....
Meine Großmutter, die aus dem tiefschwärzesten Bayern kam, sagte mal zu mir, dass dort ein Mann als ein "guter Mann" gilt, der den Wochenlohn nicht versäuft und seine Frau nicht schlägt.
Mindestanforderungen sozusagen....
da kommen auch noch die Kriegstraumata dieser Generation ins Spiel: „stell dich nicht so an, du lebst doch noch…“
Die ganze Nazi-„Pädagogik“ ihrer Kindheit:„ein gutes Kind hört und sieht man nicht“ und „den Willen des Kindes muss man früh brechen“ 😢
Buchempfehlung:
Matthias Lohre, „Das Erbe der Kriegsenkel“.
Sehr spannend geschrieben, super Einstieg in ein wichtiges deutsches Thema. Gab bisher allen, denen ich es geliehen habe, ein besseres Verständnis auch der eigenen Biografie.
@erdstern Ich kenne da andere Bücher aber gut.
Ja, sie hat ihn halt geheiratet, weil er der erster aller ihrer Brieffreunde (Feldpost) aus der Kriegsgefangenschaft zurück kam. Ein anderer kam später und wäre ihr eigentlich lieber gewesen. Na ja, muss ich mich nicht über die Merkwürdigkeiten in meinem Leben wundern.
@Sine Meine Oma war Jahrgang 1926 und ich weiß nicht, wieso du dich da ranhängst. Es ging mir nicht um die Generation meiner Mutter.
Es ging mir um was anderes, als du daraus gemacht hast.