Wo Wälder die Erde kühlen - und wo nicht

Wälder binden CO2. Aufforstung ist deshalb wichtig im Kampf gegen die Erderwärmung. Eine Studie zeigt jedoch: Nur am strategisch richtigen Standort funktionieren Wälder zusätzlich als Klimaanlagen. Von Margareta Holzreiter.

➡️ https://www.tagesschau.de/wissen/klima/studie-aufforstung-100.html?at_medium=mastodon&at_campaign=tagesschau.de

#Natur #Wälder #Klimaschutz

Wo Wälder die Erde kühlen - und wo nicht

Wälder binden CO2. Aufforstung ist deshalb wichtig im Kampf gegen die Erderwärmung. Eine Studie zeigt jedoch: Nur am strategisch richtigen Standort funktionieren Wälder zusätzlich als Klimaanlagen.

tagesschau.de

@tagesschau Aufforstung? Vor Allem mal die Abholzung stoppen!

Nur bestimmte Wälder sind gut für die Umwelt ist wirklich ein krass bescheuerter Take, muss ich das erklären?

@karl @tagesschau Naja; ich habe schon Studien gelesen, die aufzeigen, dass bestimmte Arten an bestimmten Orten tatsächlich einen negativen Effekt auf den CO2 Haushalt haben können, weil die soweit ich noch weiß, zuviel CO2 aus dem Boden ziehen oder anders dem Gebiet schaden, als sie selbst CO2 speichern. So einfach ist die Sache leider nicht. :/

@wackJackle also der Kontext hier wird ja sein, dass man aussuchen kann welche Wälder noch weg können und welche man eigentlich wirklich reparieren muss um das schlimmste zu verhindern. Bestimmte Arten, ja wenn da jetzt wirklich aufgeforstet wird oder invasive Spezies kommen, sicher... Aber den Wald einen Wald sein lassen ist garantiert nicht schlecht für die Umwelt. Das würde mich wirklich wundern...

So krasse CO2 Speicher sind die eh nicht und das ist ja bei weitem auch nicht der einzige Effekt den ein Wald so hat, auch auf Biodiversität etc.

@karl Ja, ich hab den ogiben Teil von der Tagesschau gar nicht gelesen, muss ich zugeben. Mir fiel das nur mit dem Bäumen ein, wenn wir Menschen Wälder hochziehen, ist das nicht immer sinnvoll. Was ich so von Biologen gelernt habe: Die Natur einfach machen zu lassen, ist fast immer am besten.

Demgegenüber sehe ich aber z.B. die chinesischen Erfolge, wie sie der Wüste nach und nach Land abstrotzen als sehr erfolgreich. Das ist schon beeindruckend und hilft.

Und ja, Wälder allein reichen nicht

@wackJackle "Mir fiel das nur mit dem Bäumen ein, wenn wir Menschen Wälder hochziehen, ist das nicht immer sinnvoll" okay ja das klingt intuitiv richtig. Wir wissen ja auch von vielen Monokulturen oder generell zB in Reih und Glied gepflanzten Wäldern, dass das schlecht ist

@karl @wackJackle So ein Ökosystem ist komplex, das Argument der interviewten Forscherin der ETH Zürich scheint einfach zu sein es ist wichtig wo welche Bäume gepflanzt werden, dunkle Nadelwälder in kalten Regionen haben nicht der gleiche Effekt auf das Ökosystem wie etwa die Wälder welche zur Wüstenentwicklung in China haben.

Scheint mir alles iwi sehr reduktionistisch, der Schlüssel ist nach meinem Verständnis die Dynamiken der bestehenden Ökosysteme zu verstehen um so mit gezielten Eingriffen die gewünschten Klimazonen zu schaffen. z.B kleine Gruben mit Schutzwall für jeden bepflanzten Spot ausheben um im spezifischen die Probleme einer Wüstenumgebung in den Griff zu bekommen das dann im allgemeinen die Grundlage für ein komplexeres Ökostem legt, welches dem Erhalt der Atmosphäre und dem Wiederaufbau eine Wasserzyklusses dient, Permakultur Type Beat.

@karl @wackJackle Also mit den grossen Monokulturen, die wir größtenteils hatten, die ganzen Fichtenwälder eben, mit denen wird es zu Ende gehen. Darum ist Abholzung der Richten und anschließende Aufforstung als Mischwald in relativ kleinen Gruppen von gleichartigen Bäumen gut und zeugt von verantwortungsbewussten Waldbesitzern. Eine Anplflanzung in Reih und Glied ist egal.