Die neue Aktivrente ermöglicht es, bei kleiner Rente noch etwas hinzuzuverdienen. Das wäre besonders für Künstler und Publizisten wichtig, die oft nur sehr geringe Renten erzielen. Ausgerechnet die sind aber von der Aktivrente ausgeschlossen. Esther Yakub macht den sinnvollen Vorschlag, alle hinzuzunehmen, die über die Künstlersozialkasse beitragspflichtig sind.

Bitte unterstützt die Petition beim Bundestag.
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_02/_23/Petition_195545.%24%24%24.a.u.html

Petitionen: Petition 195545

@Ruhrnalist
Die Aktivrente ist eine große Sauerei, die insbesondere Gutverdienenden alten Menschen hilft, die das Privileg haben, noch arbeiten zu können.

Derzeit hat jede steuerpflichtige Person monatlich ca. einen Grundfreibetrag von EUR 1.000,00 bis zu dem keine Steuern anfallen.
Für nur die o.g. Gruppe wird dieser mit fadenscheinigen Begründungen verDREIfacht.

Stattdessen sollte man für alle den Grundfreibetrag anheben und Vermögen endlich besteuern.

GaLieGrü aus der Steuerberatung

@finanzdelphin @Ruhrnalist

Der Petitionstext stellt richtig: (...)Die sogenannte Aktivrente schließt alle Selbstständigen aus. Künstler und Publizisten, die über die Künstlersozialkasse beitragspflichtig sind, zahlen jedoch ebenso wie abhängig Beschäftigte teilweise viele Jahre lang in die Rentenversicherung ein. Bei Erreichen des Rentenalters sind sie oft gezwungen, weiter erwerbstätig zu sein, weil die Rente zu gering ausfällt (...) Das ist kein Privileg, sondern eine traurige Notwendigkeit

@fin
Privilegiert sind die aktuell Anspruchsberechtigten, die noch arbeiten können und außerdem sehr gut verdienen.

Das ganze Konzept "Aktivrente" ist ungerecht und asozial.

Sinnvoller wäre es, für ALLE den Grundfreibetrag zu verdreifachen und im Gegenzug Vermögen stärker zu besteuern.
Davon würden auch prekäre Selbständige profitieren (egal, ob jung oder alt), sofern sie in die Steuerpflicht reinkommen.
Ich habe absolut gar nichts dagegen, wenn Selbständigen mehr übrig bleibt.

@Ruhrnalist

@finanzdelphin @Ruhrnalist

Es geht um Berufsgruppen, die nachweislich unverhältnismäßig stark von Altersarmut betroffen sind. Denen eine Privilegiertheit zu unterstellen, wenn sie aus purer Notwendigkeit heraus weit über das Renteneintrittsalter hinweg arbeiten müssen, finde ich polemisch und falsch. Maximalforderungen bezüglich Steuergerechtigkeit bitte nicht auf Kosten von konkret Betroffenen, die für soziale Gerechtigkeit eintreten…. 1von2

@fin
Wo genau soll ich geäußert haben, dass die von dir beschriebenen Gruppen privilegiert seien?

Die Vermögensteuer gab es in Deutschland bis 1997, also zig Jahre unter Unionsregierungen. Wenn du das als Maximalforderung siehst, ist das Framing der Besitzenden bei dir offensichtlich erfolgreich.

Warum sollten jüngere Künstlerinnen, die auch prekär verdienen, nicht netto mehr im Geldbeutel haben? Oder andere Selbständige, die wenig Einkommen im Alter haben? Je partikularer @Ruhrnalist

die Interessen, desto schwieriger die Werbung dafür.

Ich finde es übrigens nicht gut, dass du mir direkt das negativst mögliche unterstellst. Ist das nicht dann Polemik?

@Ruhrnalist @fin

@finanzdelphin @Ruhrnalist da magst du recht haben. Das bild mit den beschimpften anti Trump Demonstranten war schon arg schräg. Mir fiel so schnell kein passenderes ein. Netter wäre es wahrscheinlich gewesen, hätte ich geschrieben. Deine Äußerungen sind off topic. Schließlich geht es um ein Modell, dass vor Altersarmut schützen soll. Bitte entschuldige meine Emotionalität. Bin tatsächlich als KSK Mitglied und Rechnungssteller davon betroffen. 1 von 2
@finanzdelphin @Ruhrnalist Darüberhinaus sprichst du einen wichtigen Punkt an. Ich möchte aber ein weiteres Beispiel für Benachteiligungen von rechnungsstellern in künstlerischen Berufen nennen. Die Pensionskasse Rundfunk ist eine sehr wichtige Säule für unsereins. Sie greift bei öffentlich-rechtlichen Produktionen. Bei den internationalen streamern bisher nur eingeschränkt zum Beispiel bei Spielfilmen Netflix Deutschland. 2von 3:)
@finanzdelphin @Ruhrnalist Nach langjährigen Verhandlungen konnte sich die Bundesrepublik durchsetzen. Inzwischen greift die PR auch bei anderen streamern und auch bei Serien. Ausnahme: Rechnungssteller! Also auch hier wieder eine Ungleichbehandlung. In Bezug auf Polemik meinte ich, dass es eine falsche aussenwahrnehmung auf (in meinem Fall) Filmberufe gibt. Da wird schnell mal eine Privilegiertheit unterstellt. 3 von 4:).
@finanzdelphin @Ruhrnalist Auch die PK wird angegriffen, dann werden gern ungehörige Pensionen irgendwelcher Intendanten genannt. Ich spreche hier aber für Normalverdiener. Jenseits irgendwelcher Spitzengagen. Sorry für meine Gereiztheit und danke für deine Expertise:)