Faschismus ist ein Elitenprojekt. These der Bonapartismustheorie: Unternehmen sind bereit, auf Demokratie zu verzichten, um soziale Macht zu erhalten oder auszubauen. Genau das zeigt dieses Bild bzw. die Umfrage. Die Weimarer Republik kippte, als die Eliten sie aufgaben.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/warum-die-regierung-merz-die-eliten-enttaeuscht-accg-200650346.html
@ingo
»bereit, auf Demokratie zu verzichten« ist unzutreffend. Es ist kein Verzicht für sie, sondern ein Gewinn, die Kosten der Demokratie einsparen zu können.
@eibart Ja, sie waren ja sogar antidemkratisch, es ist die historische Perspektive gemeint: politische Rechte, die sie im Zuge der Herausbildung der bürgerlichen Gesellschaft gegen Adel et al. durchgesetzt hatten. Demokratischer wurde es nur dank der Kämpfe der Subalternen.
@ingo erstaunlich finde ich die Aussagen zur Energiewende. Man muss kein Prophet sein um zu wissen, dass sie kommen muss und wird. Auch aus preislichen Gründen. Das also alle Geschäftsmodelle die das nicht reflektieren sowieso verloren sind. Und Reiche macht einen wirklich katastrophal schlechten Job für den ideellen Gesamtkapitalisten. Desaströs. Man fragt sich warum das die Befragten nicht verstehen?
@nicolai sie hoffen weiterhin die Kosten externalisieren zu können, als Unternehmen und gesellschaftlich. Zum
verzweifeln.
@ingo jeder drittklassige Betriebswirt kann dir sagen, dass das schon ganz ohne Umweltkosten nicht funktionieren wird. Elektrisch ist billiger. PV ist billiger. Mittlerweile sind sogar schon Batterien billiger, wir sind da selbst in kleinen Formfaktoren schon bei 2 Cent pro kWh. Damit kann preislich überhaupt gar nichts mithalten.
@nicolai @ingo Zur Ehrlichkeit gehört jedoch auch, dass es für einen gewissen Teil der Industrie bisher keine 'elektrischen' Lösungen gibt/ oder sie sind nicht konkurrenzfähig. Die gesamte Chemieindustrie ist weiterhin auf Gas/Öl angewiesen. Prozesswärme über 600°C ist weiterhin mit Öl/Gas leichter/günstiger zu erreichen. Das Haber-Bosch-Verfahren gehört auch dazu. Über den Daumen gepeilt, haben wir für 40-50% noch keine echten Lösungen.
@nicolai @ingo Was nicht bedeuten soll, dass wir bei den restlichen 50-60% nicht schnellstmöglich alles umsetzen sollten..
@ingo Die einzige Gruppe, bei der es Sinn ergibt, die AfD zu wählen, sind CEOs, Lobbyisten, Milliardärserben und anders Reiche. Das sind die einzigen, die profitieren würden. Und der Teil davon, dem's wirklich nur um's eigene Geld geht, dem nicht nur das Land und seine Bevölkerung, sondern selbst seine eigene Firma, sein Umfeld und seine Familie egal ist, der alles für mehr und noch mehr Geld in der Tasche tun würde, der wählt Braun. Und der weiß auch, was er tut.

@ekk0 @ingo

Sehe ich auch so, genau die sind vermutlich auch die "Top 500 der ranghöchsten Führungskräfte", die die FAZ interviewt hat.

Da hat die Gier schon lange Moral und Verstand gefressen.

Der Verband der Fach- und Führungskräfte tickt da deutlich anders, aber die vertreten auch eher die unteren und mittleren Ebenen.

"Führungskräfte" aus der Politik sagen nie, was sie meinen, sondern was sie bei eineer solchen Umfrage für opportun halten. Hintenrum verhalten sie sich ganz anders.

@ingo Reiche hetzen uns lieber den Faschismus auf den Hals, als einen Cent abzugeben.
@ingo Wenn die Demokratie nicht mehr genug Gewinne generiert, muss sie eben weg. Kapitales Gesetz.
@ingo mich würde es nicht überraschen wenn die CDU im Hintergrund schon mit der AfD zusammenarbeitet. Die denken mittlerweile schon recht ähnlich.
@ingo Die Wirtschaft liebt Faschismus, weil dieser die Regeln, die ungehemmten Profit verhindern, entfernt. Ich vermute, dass ist es was die CDU mit ihrer angeblichen "Wirtschaftskompetenz" meint.

@ingo

Bei FAZ/Allensbach habe ich immer den Verdacht es ist eine Umfrage innerhalb einer Echokammer, die dazu dient dem FAZ-Leser ein komfortables Gefühl zu geben.

So wie wenn sich jemand in die Hose pinkelt und man zu ihm sagt, es sei doch ein warmes Gefühl.

@ingo Also gemessen an der Politik die gefahren wird müsste bei "Führungskräfte aus der Politik" "Offen für ein Bündnis" bei 95% liegen. <.<
@ingo Dazu gab es auch eine.3teil. Doku in Kulturzeit: In Silicon Valley gibt es einige wie P.Thiel, die Länder nur noch als Unternehmen wollen, "regiert" von einem CEO, ohne Wahlen.
Alles ist auf Profit aus, Gelder vom Staat gibt's nicht. Man muss selbst genug für Krankheitsfall, Arbeitslosigkeit, Rente sparen.
Lt einer anderen Doku wird dieses "Modell" auch in privaten Business Schools in D vermittelt.
Vance war Demokrat, wurde von Thiel beeinflusst (gekauft?), damit er zu den Reps wechselte. So bekamen Thiel und Silicon Valley per Trump mehr Einfluss im Weißen Haus, um ihr "Projekt" durchzusetzen.
Abschaffen der Demokratie.
@ingo Viele morde Firmen haben von der Kriegswirtschaft der Nazis profitiert. Da erinnern sich vermutlich manche an ihre Vorfahren als Kriegsgewinnler.