Ich lese gerade "Mensch. Macht. Maschine." von Christian Hugo Hoffmann und Sebastian Rosengrün. Es geht um Führung und KI, Verantwortung und Prinzipien. Neben guten Passagen und klaren, sinnvollen Aussagen gibt es Redundanz und viele Worte mit wenig(er) Inhalt. Mittlerweile weiß ich, dass bei der Entstehung des Buches auch KI eingesetzt wurde - nicht nur für Recherche. Das erklärt vieles.
Viel schlimmer finde ich aber, dass sie auch die Übersetzung ins Englische zu 80% von KI machen lassen, obwohl sie sehr klar aufzeigen, dass KI hier limitiert ist. Selbst drüber gehen ist ja fein, aber warum nicht direkt Profis beauftragen, die das von vornherein berücksichtigen können?
Und wenn das KI als Nachhaltigkeitswerkzeug bezeichnet wird, ohne auf die Unmengen an Ressourcen einzugehen, die für die Nutzung einer KI draufgehen wird es etwas lächerlich.
Noch lächerlicher ist das Kapitel, in dem einer der beiden berichtet, wie er auf einem Nachhaltigkeitsevent war und dort beim Essen Dinge gesagt hat, die er ja offiziell nie so formulieren würde und deswegen Menschen, die das gehört hatten (ohne am Gespräch beteiligt gewesen zu sein) eine Beschwerde eingereicht haben.