Die Salzgitter AG hat 6 % des Wasserstoffs, den sie brauchen. Die Aktie hat sich trotzdem verdreifacht.
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Die Salzgitter AG hat 6 % des Wasserstoffs, den sie brauchen. Die Aktie hat sich trotzdem verdreifacht.
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Klingt verrückt – ist es aber nur halb.
Der deutsche Stahlhersteller baut gerade für 2,5 Milliarden Euro eine Direktreduktionsanlage, die ab Mitte 2027 Stahl mit Wasserstoff statt Kohle produzieren soll.
Im Vollbetrieb braucht die Anlage 150 000 Tonnen H₂ pro Jahr.
Gesichert sind bisher 9.000 Tonnen aus eigener Elektrolyse.
Ein Vorvertrag mit Uniper über 20.000 weitere hängt an einer Pipeline, die frühestens 2029 fertig wird.
ArcelorMittal hat seine Grünstahl-Pläne in Deutschland komplett beerdigt und gibt lieber Milliardensubventionen zurück.
ThyssenKrupp will sein Stahlgeschäft loswerden. Das schwedische Vorzeigeprojekt Stegra sitzt auf einer Finanzierungslücke von 1,1 Milliarden Euro.
Positiv formuliert: Sobald genug Wasserstoff fließt, kann Salzgitter aus den Vollen schöpfen.
Negativ formuliert: Sie verlieren ein wenig langsamer als alle anderen.