Pierre M. Krause fasst in der Kurzstrecke mit Bernhard Hoëcker meine letzten Monate sehr gut zusammen: „Ich habe weniger Angst vorm Tod, als vor einem schlechten Leben.“ Das ist exakt der Punkt, an dem ich angekommen bin, und vielleicht muss man sehr lange sehr bedrohlich krank sein, um den Satz in seiner ganzen Wucht sagen oder nachvollziehen zu können. Ich formuliere es ähnlich: Es gibt diverse Szenarien, die mir viel mehr Angst machen, als der Tod. Ich finde das erschütternd tröstlich.