Hoffe, kein seriöses Medium übernimmt das „Fetisch“-Wording von Ulmen - etwa in Hoffnung auf mehr Klicks. Es geht um den Vorwurf der jahrelangen (!) systematisch betriebenen (!) psychischen & digitalen Gewalt (!) inkl. Versuch der kompletten beruflichen Diskreditierung (!). Verniedlicht das nicht!
Collien Fernandes schreibt, er habe seine Taten mit „Besitzdenken“ begründet. Besitzdenken wird in unterschiedlichen Studien zum Thema Gewalt gegen Frauen als großer Faktor genannt. Sprich: Die (eigene) Frau wird nicht als eigenständiger Mensch mit eigenen Rechten, Gefühlen & Bedürfnissen gesehen.
Hinzu kommt der größere Kontext der im @[email protected] veröffentlichten Schilderungen von Collien Fernandes, die auch den Vorwurf wiederholter körperlicher Übergriffe beinhalten.
Und Bitte auch keine Fokus-Verschieben zu „Wenn’s so schlimm war, warum ist sie nicht früher weg?“ Es ist bekannt, dass viele Betroffene lange ausharren & auf Besserung hoffen. Die Veränderung ist in vielen Fällen schleichend. Grenzübertretungen werden so langsam normalisiert.