Der Europäische Gerichtshof hat die deutsche Trassenpreisbremse im Schienenpersonennahverkehr für europarechtswidrig erklärt. Damit drohen den Verkehrsunternehmen deutliche Mehrkosten und dem SPNV bundesweit höhere Trassenpreise. Bei ausbleibender Kompensation durch Regionalisierungmittel drohen Abbestellungen. Die Bundesnetzagentur setzte die Steigerung der Trassenentgelte im SPNV auf 0,6 % fest, während die DB InfraGO AG 3 % forderte - https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/trassenpreisbremse-eugh-infrago-100.html #bahn

Schienen-Nahverkehr: EuGH kippt deutsche Trassenpreisbremse
Der EuGH hält die Preisbremse für die sogenannten Schienenmaut in Deutschland für nicht vereinbar mit europäischem Recht. Verkehrsunternehmen und Länder warnen vor stark steigenden Kosten und schwerwiegenden Folgen für Fahrgäste.