Unsere Weiterführende Schule hat die Hausaufgaben abgeschafft.
Es gibt höchstens noch Vokabeln lernen, Bücher lesen oder Langzeithausaufgaben wie Präsentationen anfertigen. Also alles was im Unterricht nicht wirklich geht.

Es gab eine Gruppe aus Lehrer und Schülern die mal evaluiert haben das Hausaufgaben eigentlich bringen. Und die Erkenntnisse waren: Nicht so viel.

Nicht jedes Kind hat die gleichen Voraussetzungen für die Erledigung (eigenes Zimmer, ruhiger Arbeitsplatz, Hilfe bei Fragen, verschiedene Verpflichtungen)
Zudem geht eine Menge Unterrichtszeit für das Überprüfen der Hausaufgaben drauf. Zeit die man anders verwenden könnte.
@nerdherz Ich habe die Hausaufgaben früher immer schnell in 5 Minuten zusammengeschrieben, und wenn ich es mal vergessen hatte, habe ich sie in der Pause vor der Unterrichtsstunde geschrieben. Und das meist fehlerfrei. Ich habe allerdings auch in der Schule fast gar nichts gelernt, weil mir das immer viel zu langweilig war, viel zu langsam, und weil ich mir in meiner Freizeit autodidaktisch Dinge angeeignet habe, oft viele Jahre bevor sie im Unterricht drankamen. Schon in Grundschulzeiten habe ich mich mit Mathe, Physik, Biologie und Chemie auf Mittelstufenniveau beschäftigt, einfach aus purer Neugier, und in Englisch war ich ab der Mittelstufe dem Rest weit voraus, weil ich meinen ersten Computer hatte, wo fast alles noch auf Englisch war an Software, und weil ich angefangen hatte, den britischen Soldatensender SSVC im Fernsehen zu sehen.
Aber gebracht hat mir das alles nicht viel. Meine Eltern dachten immer, daß ich irgendwas Großartiges werde, wei ich so schlau bin, aber aus mir ist nie etwas geworden, weil ich mit den ganzen Neurotypen nicht klarkomme und deshalb nirgendwo angeheuert werde.