US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat erklärt, dass die #USA auf die zunehmenden #Internetsperren im Iran mit eigenen Maßnahmen reagieren. Ziel sei es, weiterhin Informationen an die iranische Bevölkerung sowie an ausgewählte Zielgruppen zu übermitteln. Bei einer Pressekonferenz im Pentagon
sagte Hegseth, das iranische Regime versuche, seine Kontrolle über den Informationsraum weiter auszubauen. Die USA hätten darauf reagiert, wollten Details zu den eingesetzten Mitteln jedoch nicht öffentlich machen. Zugleich warf er Teheran vor, gezielt Desinformation zu verbreiten.
Dazu zählten nach seinen Angaben unter anderem manipulierte Inhalte, KI-generierte Bilder sowie falsche Berichte, die ein verzerrtes Bild der Lage vermitteln sollten. Seit Beginn des Konflikts kursieren verstärkt solche Inhalte im Netz, darunter auch Falschmeldungen über angebliche Entwicklungen in
Israel oder über politische Führungspersonen. Darunter auch die Behauptung, Benjamin Netanjahu sei getötet worden oder etwa nach Berlin geflohen. Für diese Gerüchte gibt es jedoch keine belastbaren Belege – vielmehr wurde insbesondere die Falschmeldung zur angeblichen Flucht durch
missinterpretierte oder aus dem Kontext gerissene Informationen befeuert. So hatte sich etwa lediglich das israelische Regierungsflugzeug zeitweise in Deutschland befunden – ohne den Premier an Bord. Auffällig ist, dass solche Narrative insbesondere in pro-Hamas-nahen Netzwerken verbreitet
werden und auch in Deutschland zirkulieren. Darüber hinaus greifen weitere Akteure, die sich als pro-palästinensisch darstellen, entsprechende Inhalte auf und verbreiten zusätzlich Material aus iranischen Quellen, wodurch sich Desinformation gezielt verstärkt und weiter verbreitet. /Obi