Die Deutschen wurden in den Kohl-, Schröder-, und Merkel-Jahren derart gegaslightet, dass sie nun *die Abwesenheit* eines starken sozialen Netzes und eines Staates, der sich um einen kümmert, als Errungenschaft begreifen und Menschen, denen es schlecht geht, "selbst Schuld" zurufen. Wie eine Sekte.
@sixtus Ich fürchte, da steckt auch kulturell geprägte Mentalität dahinter. Ich arbeite in Frankreich in binationalen Projekten und wir sehen auf beiden Seiten natürlich viel Klischeevorstellungen vom anderen. Aber eins fällt auf: Wir vertrauen Politikern kein bißchen und nehmen *deshalb* viel selbst in die Hand, gehen auf die Straße, bilden soziale Netze. Die deutschen Nachbarn haben oft dieses "Ja, aber", diese Selbstverhinderung.
Und wir können beide voneinander so viel lernen!