Unsere Weiterführende Schule hat die Hausaufgaben abgeschafft.
Es gibt höchstens noch Vokabeln lernen, Bücher lesen oder Langzeithausaufgaben wie Präsentationen anfertigen. Also alles was im Unterricht nicht wirklich geht.

Es gab eine Gruppe aus Lehrer und Schülern die mal evaluiert haben das Hausaufgaben eigentlich bringen. Und die Erkenntnisse waren: Nicht so viel.

Nicht jedes Kind hat die gleichen Voraussetzungen für die Erledigung (eigenes Zimmer, ruhiger Arbeitsplatz, Hilfe bei Fragen, verschiedene Verpflichtungen)
Zudem geht eine Menge Unterrichtszeit für das Überprüfen der Hausaufgaben drauf. Zeit die man anders verwenden könnte.

@nerdherz
Bei uns sind häufig, ohne zu übertreiben, wirklich ganze Unterrichtsstunden dafür draufgegangen, Hausaufgaben zu überprüfen.
Vor allem in Mathe, wo dann einer aus der Klasse an der Tafen stand und Hausaufgaben hinschreiben sollte, damit andere ihre überprüfen konnten.

In Biologie ähnlich, nur dass niemand dafür an die Tafel musste.

Es war allerdings nicht so, dass Lehrkräfte wirklich die Sinnhaftigkeit dieses Vorgehens verteidigen konnten, war einfach für sie weniger Arbeit.