Heute auf der Podiumsbühne in der BW-Landesvertretung das Fediverse als Vorbild für eine Europäische Medienplattform empfohlen.

Anschließend gefragt worden, "was zum Teufel" das #Fediverse ist.

@AwetTesfaiesus Welcher Teufel, doch nicht der Erwin?

@ulfr

Günther Oettinger war mit mir auf der Bühne
https://www.youtube.com/watch?v=Qd6T9uH0cM4

Martin Sonneborn vs. Günther Oettinger: Showdown in Brüssel | SPIEGEL TV

YouTube

@guenther @ulfr

Sie hört dich!

@AwetTesfaiesus Dachte ich's mir doch, das bei dem Nachnamen was im (brennenden) Busch ist.

@ulfr

@guenther @ulfr Ist kein Nachname, sondern ein Patronym

@AwetTesfaiesus D.h. dein Vater ist Jesus?

@ulfr

@guenther @ulfr Nein, der Name meines Vater ist Tesfaiesus
@AwetTesfaiesus ah ok dann ist die Ähnlichkeit zu "Iesus"/" Jesus" Zufall und das ist kein Kompositum oder so? @ulfr

@guenther @ulfr

Nein.

Tesfaiesus ist ein Kompositum aus Tesfa (Hoffnung) + yesus (Jesus) also: Hoffnung-Jesus.

vgl. Deutsch: Gotthold (Gott-gewogen) oder Amadeus (leibe Gott!)

Mein Name ist also eigentlich ein Eigenname. Irgendwann gibst Du auf, das deutschen Behörden erklären zu wollen.

Leute aus Ukraine und Russland verstehen das Drama, bei denen ist es ähnlich

@AwetTesfaiesus
Du solltest mal Menschen aus Indonesien sehen, die haben idR gar keine Nachnamen und deren Namen leiten sich auch nicht von denen ihrer Eltern ab. Das ist ein Drama hier in Deutschland.
@guenther @ulfr

@beandev @AwetTesfaiesus @guenther @ulfr same here.

Das nennt sich Eigenname.

Die Patronyme dienen nur der Klarstellung und enden auch eigentlich beim Urgroßvater

@AwetTesfaiesus Spannend, danke fürs Erklären :)

Was ist dann die richtige Anrede, wenn man dich siezen will?

@beandev @ulfr

@guenther @beandev @ulfr Awet, darf ich Ihnen etwas zu trinken anbieten?
@AwetTesfaiesus @beandev @guenther @ulfr ist ja hier im Dialekt ja auch nicht unüblich zu sagen "dem Tesfaiesus seine Awet"... Aber dass die deutsche Bürokratie da ihre Probleme hat, überrascht nicht.
@beandev @AwetTesfaiesus @guenther @ulfr Soll ich nochmal die Geschichte meiner Studienfreunde – ein deutsch-peruanisches Paar, deren drittes Kind einen anderen Familiennamen hat als die ersten beiden, weil die Mutter zwischendurch deutsche Staatsbürgerin geworden ist – erzählen?