Ex-Bundespräsident Christian Wulff: „Ich verstehe nicht, warum nicht alle Menschen sagen, sie sind woke“

In der Demokratie ist es notwendig, dass Menschen der Mehrheitsgesellschaft es als ihre ureigenste Pflicht ansehen, sich für Minderheiten und deren Rechte einzusetzen, findet CDU-Politiker Christian Wulff. Wir dokumentieren eine Rede, die er kürzlich zu diesem Thema gehalten hat.

Der Tagesspiegel

@musevg #verräter #nestbeschmutzer

Womöglich die Freiheit, eh abserviert worden zu sein?

@Saupreiss
Das ist ja jetzt bald 15 Jahre her, das alleine kann es eher nicht sein.
Wenn du dem Hashtag folgst, findest du ältere Toots über Artikel aus den letzten 1-2 Jahren, die vermuten lassen dass er… hm… gereift oder gar geläutert ist?
Könnte er so langsam die Form erreicht haben, die er damals gebraucht hätte?

@musevg

Ich meine das durchaus ernst.
Wenn Du mich „frei“ machen willst, tötest du meine Familie, entfremdest mich von meinem Umfeld und machst mich obendrein bettelarm.

Dann gibt es keine Abhängigkeiten mehr, keinen Grund, nicht frei zu sagen, was man denkt.

Bei ihm ist das fraglos weit weniger dramatisch. Aber Parteipolitik kann ihm schnurz sein, da Ämter aussichtslos und verbleibende Seilschaften unbedeutend.

@musevg

Ist ein Grund, warum ich (obwohl definitiv enttarnbar) nicht mit Klarnamen tröte: Es gibt mir die Freiheit, keine Rücksichten nehmen zu müssen.

@Saupreiss
Ja, alles richtig. Diese Art der Freiheit geht dann oft mit Bitterkeit und Schlimmerem einher. Eher selten mit Einsicht und Reife.

So oder so: Interessante Entwicklung finde ich. Schaumermal ob die stabil so bleibt.

@musevg
rückwurf: wulff war der, der konstatierte, dass der islam zu deutschland gehöre
@young_ullrich
Ja, richtig. Dafür wollen ihn manche Leute immer noch deportieren.
@musevg
für cdu aber auch damals schon ungewöhnlich woke damit
@musevg
huh, ist das noch derselbe Wulff?