Die Poster und Abstracts der #DHd2026 sind online!
Unseren Beitrag „#FRBR​ize it! – Differenzierte Werkerfassung in digitalen Editionen am Beispiel Buber-Korrespondenzen Digital“ findet ihr hier: https://doi.org/10.5281/zenodo.18999462

Wir wollen Werke so erfassen, dass Verbindungen zwischen einzelnen Ausgaben und Übersetzungen nachvollziehbar sind. Außerdem können wir damit vollständige bibliographische Angaben machen, wo sie vorhanden sind, aber an anderer Stelle vage bleiben, wo es auch die #Briefe sind.

Und auch sonst waren wir fleißig. Und natürlich die Menschen, die unsere Beiträge auf verschiedenen Konferenzen redigiert und korrigiert und zur Veröffentlichung gebracht haben – ihnen allen ein großes Danke für die tolle Zusammenarbeit!

Es folgt hier ein kleiner 🧵 mit unseren #BKD-Publikationen der letzten Monate:

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Denise Jurst-Görlach: Edition ohne Transkription, oder: Wie wollen wir künftig große Briefkorpora erschließen? Gefragt am Beispiel Buber-Korrespondenzen Digital. In: editio 39,1 (2025). https://doi.org/10.1515/editio-2025-0009 (#OA)

Der Aufsatz stellt erstmals umfassend unser modulares Editionskonzept und das relationale Entitätenmodell dar. Beide zusammen ermöglichen einen datengestützten Zugang zu den Inhalten der etwa 43.000 Briefe #MartinBuber​s.

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#BKD #Briefedition #DigitaleEdition

Edition ohne Transkription, oder: Wie wollen wir künftig große Briefkorpora erschließen?

Buber-Korrespondenzen Digital is a project focusing on the 41 000 preserved letters exchanged between Martin Buber and more than 7000 different correspondents. Due to the size of this corpus, the project has developed the concept of ‘modular editing’, which allows for different categories of documentation, ranging from simple bibliographic to content-related metadata and ‘full edition’. In this context, the responsibility of the future editor to help users find the texts relevant to them is highlighted. By discussing the concepts of ‚Regestausgabe‘, ‘semantic annotation’ (Dumont), ‘assertive edition’ and ‘proto-edition’ (Vogeler), the article attempts to situate the project within the landscape of scholarly editing.

De Gruyter Brill

Heike Breitenbach: »I felt that you are close to my soul«. Zionismus, Dialog und die »jüdisch-arabische Frage« in den Briefwechseln #MartinBuber​s. In: Ich und Du. Die Begründung des dialogischen Prinzips, hrsg. von U. Frost et al. Bodenburg 2025, S. 49–72.

Der Band zur Tagung »100 Jahre #IchundDu« (2023) fragt nach der aktuellen Bedeutung des dialogischen Denkens in verschiedenen gesellschaftlichen, politischen, philosophischen und religiösen Horizonten.

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#BKD #Dialogphilosophie

Heike Breitenbach & Denise Jurst-Görlach: Unsere Gedanken kreisen immer um die Lage bei Euch: Frauen und ihre Briefe im Umfeld von Buber-Korrespondenzen Digital.

Kollatz, Thomas: Does one attribute it all? Digitale Auszeichnung von Nebenthemen in Korrespondenzen.

Beide im Tagungsband: Plaudereien über Plunder? Marginalien und Marginalisiertes in Briefen von Frauen sichtbar machen, hrsg. von @AndreaRapp, R. Fischer und G. D’Agostino. Darmstadt 2026. https://doi.org/10.26083/tuda-7781 (#OA)

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#BKD #DH

Plaudereien über Plunder? Marginalien und Marginalisiertes in Briefen von Frauen sichtbar machen

Briefe sind ein Genre aus dem Zwischenreich: zwischen Kunst und Leben, Werk und Entwurf, zwischen den Lebensorten und -zeiten, zwischen Lebenswirklichkeit und Lebenstraum, Ich und Du, dem Hier und Dort. Mit unserer Tagung in Darmstadt im November 2024 wollten wir einen neuen Blick auf Briefe von Frauen werfen und neue Fragen generieren. Wir wollten die Briefe ‚für sich‘ nehmen, wahrnehmen, was sie in ihrer „Objektivation“ tatsächlich enthalten an weiblichem Alltag, Erleben, Denken und Handeln. Wir freuen uns der Briefe solch schöpferischer Frauen, denn sie scheinen identitätsbildend und eine „Frauentradition“ intellektuellen Weltzugangs zu begründen. Die Tagung und der Band bieten auch die Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie der digitale Wandel den hermeneutischen Prozess durch Verfahren wie statistische Analysen und Textmodellierung beeinflusst und neue Perspektiven und Erkenntnisse über unsere Forschungsgegenstände hervorbringt.